|
22.07.2026
15:47 Uhr
|
Die Löwen treten vorsichtshalber ohne Löwe auf dem Trikot an – weil die Markenrechte an Investor Ismaik lizenziert sind. Wann und wie das Wappen auf die Brust zurückkehren könnte.

Sie können auch anders: Florian Niederlechner stürmt weiter für die Münchner Löwen – wenn auch vorübergehend ohne das Wappentier auf der Brust. Ulrich Wagner/Imago
Am Dienstagabend bestritt die erste Mannschaft der neuen Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 München ihr erstes Pflichtspiel. Zwischen einem zum Parkplatz umfunktionierten Acker auf der einen und der Pfarrkirche St. Petrus und Paul auf der anderen Seite, und unterhalb der Einflugschneise des Münchner Flughafens, begann also die Saison des zwangsabgestiegenen TSV 1860 München. Mit einem 5:0 beim Kreisklassisten SV Eintracht Berglern in der ersten Runde des Toto-Pokals. Vor dem Anpfiff sagte der Stadionsprecher: „Für die einen ist es das erste Spiel in Freiheit, für die anderen das Spiel des Jahrhunderts.“ Freiheit – damit ist gemeint, dass die alte 1860-Spielbetriebsgesellschaft (KGaA), die zu 60 Prozent Investor Hasan Ismaik gehört, sich in Vorinsolvenz befindet. Und nun eine neue GmbH antrat, die zu 100 Prozent dem Stammverein gehört.
Insolvenzverwalter Max Liebig fixiert mit der neuen Spielbetriebs-GmbH des Stammvereins eine Nutzungsvereinbarung über Trainingsgelände, Geschäftsstelle und Personal. Das macht eine Zukunft der vorinsolventen KGaA von Hasan Ismaik immer unwahrscheinlicher.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: