SZ 05.04.2026
17:26 Uhr

(+) Streit um Münchner Eisbachwelle: Warum das Surfen verboten bleibt, aber zeitweise möglich ist


Die Surfwelle am Eisbach sorgt über das Osterwochenende erneut für Wirbel: Mal ist sie da, mal nicht. Was hinter dem Auf und Ab steckt.

(+) Streit um Münchner Eisbachwelle: Warum das Surfen verboten bleibt, aber zeitweise möglich ist

Wie groß die Anziehungskraft der Eisbachwelle am Haus der Kunst ist, ließ sich über das Osterwochenende beobachten: Als sich am Karfreitag herumsprach, dass das Surfen auf dem Isarkanal möglich ist, waren schnell einige Wagemutige auf dem Wasser – und es dauerte nicht lange, bis sich Zuschauer in großer Menge einfanden. Sie bestaunten Untersagtes. Denn das Surfen an dieser Stelle ist seit dem 11. Februar dieses Jahres generell verboten.

Nach dem tödlichen Unfall einer 33-Jährigen ließ die Stadt die Surfer monatelang beobachten. Der SZ liegen 450 Seiten Protokolle vor. Sie zeigen, wie akribisch die Kontrolleure vorgingen – und dass es häufiger als bislang bekannt zu schweren Verletzungen kommt.

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