Er wurde oft als Mafia-Gangster gecastet, „Die Sopranos“ machten ihn zum Star: US-Schauspieler Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Manager Robert Attermann der New York Times.
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02.08.2026 13:13 Uhr |

Er wurde oft als Mafia-Gangster gecastet, „Die Sopranos“ machten ihn zum Star: US-Schauspieler Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Manager Robert Attermann der New York Times.
1946 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren, kam Pastore erst mit über 40 zum Schauspielen – vorher hatte er laut New York Times als Soldat bei der Navy, Limo-Chauffeur und Nachtclub-Manager gearbeitet und einen Club in New Rochelle, New York, besessen.
Die Schauspieler Matt und Kevin Dillon, die ihn demnach aus seiner Zeit als Chauffeur kannten, waren begeistert von seinem Charisma und überredeten ihn, an Castings teilzunehmen. So ergatterte der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln unter anderem Rollen in Martin Scorseses Klassiker „Goodfellas“ (1990) und Woody Allens „Manhattan Murder Mystery“. Zuletzt spielte er 2021 in Jimmy Giannopoulos’ Thriller „The Birthday Cake“ mit.
Seine Paraderolle war der toughe italienisch-amerikanische Gangster. Und am bekanntesten wurde Pastore als Salvatore Bonpensiero in der legendären HBO-Serie „Die Sopranos“. Spitzname: „Big Pussy“. Vom Vertrauten des Mafia-Bosses Tony Soprano wird er in der Serie zum FBI-Informanten – und nach zwei Staffeln erwischt und ermordet. Big Pussy gehörte laut Hollywood Reporter zu den beliebtesten Figuren der Serie, und tauchte in 21 der ersten 26 Folgen der „Sopranos“ auf, und viermal in Flashbacks oder Träumen im Serienfinale von 2007.
Laut New York Times hätten Freunde Pastore am Samstag tot in seinem Haus in der Bronx gefunden, hieß es. Er soll im Schlaf gestorben sein. Pastore war geschieden und hat eine Tochter.
Der Schauspieler zählte lange zu den größten Filmstars, dann warf ihm seine Ex-Frau Amber Heard vor, immer wieder gewalttätig gegen sie geworden zu sein. Der Trailer zu seinem neuen Film „Ebenezer“ ist der offensive Versuch einer Rückkehr.
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