|
10.08.2026
13:51 Uhr
|
Seit der Krise von Ceuta vergiftet das Thema Migration wieder das politische Klima in Europa, das zeigt sich insbesondere an der Fehde zwischen den Regierungschefs von Spanien und Italien. Gibt es einen Ausweg?

Der spanische Sozialist Pedro Sánchez und die italienische Postfaschistin Giorgia Meloni verkörpern die beiden Pole im politischen Spektrum der 27 Staats- und Regierungschefs der EU. Deshalb hat es eine gewisse Logik, dass die beiden nun einen Grundsatzstreit über das heikelste Thema der EU austragen, über den Umgang mit Fragen der Migration. Der Streit zeigt nicht nur, wie zerbrechlich der grenzkontrollfreie Schengen-Raum ist, sondern rührt an den Grundlagen der EU.
Als Rahma El-Azizi sah, dass die jungen Leute in Massen nach Ceuta fliehen, ließ sie auch ihre Kinder ziehen. Kurz danach war eine Tochter tot. Marokko und der tödliche Sog Europas.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: