SZ 14.07.2026
14:06 Uhr

(+) Russland: Würden Sie von diesem Mann einen Fisch kaufen?


Orbán ist weg, die EU endlich einig in Bezug auf Sanktionen gegen Russland. Oder? Nicht ganz: Wie die Bundesrepublik eine Fischstäbchen-Krise verhinderte und so eine andere weiter befeuert.

(+) Russland: Würden Sie von diesem Mann einen Fisch kaufen?

Russland, das weiß man, unternimmt alle erdenklichen Anstrengungen, um Europa zu spalten. Verbreitet Fake News über den vermeintlich unabwendbaren Niedergang der Demokratie und den Aufstieg des russischen Imperiums, vor allem über seinen Auslandssender Russia Today. Der ist zwar in Deutschland verboten, in vielen anderen EU-Ländern aber nicht. Umwirbt autokratieaffine Politiker wie Robert Fico in der Slowakei oder Viktor Orbán in Ungarn. Letzterer ist nun Geschichte, mancher hoffte, nun werde die EU zu lange ersehnter Einigkeit gegenüber Russland kommen. Aber dann passierte die Sache mit den Fischstäbchen.

Militärexperten halten es für sehr wahrscheinlich, dass Russland die Nato-Staaten in Europa von der Schattenflotte aus mit Drohnen ausspioniert. Ein deutscher Sicherheitsfachmann kritisiert, dass Deutschland dem tatenlos zuschaut.

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