SZ 10.06.2026
12:41 Uhr

(+) Rüstung: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel für Europa“


Helsing-Chef Scherf fordert nach dem Aus des deutsch-französischen Kampfjetprojekts einen radikalen Kurswechsel in der europäischen Verteidigungspolitik. Er erklärt, warum milliardenschwere Prestigeprojekte wie FCAS aus seiner Sicht nicht mehr in die Zeit passen.

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Gundbert Scherf fordert, dass Deutschland stärker auf autonome Systeme setzt. Er ist nun mal auch der Chef einer Firma für autonome Drohnen. Friedrich Bungert

Nun möchte sich auch Gundbert Scherf zum Scheitern äußern. Der Helsing-Chef sitzt in einem großen Konferenzraum über den Dächern Berlins, an einem späten Mittwochnachmittag. Es geht nicht um sein eigenes Scheitern, Helsing ist eines der erfolgreichsten Rüstungs-Start-ups Europas. Wenn man es überhaupt noch als Start-up bezeichnen kann. Derzeit wird das Unternehmen mit etwa 18 Milliarden Euro bewertet.

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