|
26.08.2026
15:34 Uhr
|
Christina Block ergreift im Prozess um die Entführung ihrer Kinder öffentlich das Wort. Das zweite und wohl auch letzte Mal. Emotional bestreitet sie fünf Stunden lang ihre Schuld: „Ich habe doch nichts getan.“

Christina Block, Gastronomin und Unternehmerin, wird vorgeworfen, die Entführung ihrer eigenen zwei Kinder in Auftrag gegeben zu haben. Daniel Bockwoldt/pool/dpa
Christina Block hat schon einmal viele Stunden vor Gericht gesprochen. Das war vor mehr als einem Jahr, am 25. Juli 2025. Damals beteuerte die Hamburger Unternehmerin: „Ich habe die Entführung meiner Kinder nicht in Auftrag gegeben.“ Und: „Ich bin ihre Mutter, ich liebe sie.“ Damals hatte der Prozess gegen sie am Landgericht Hamburg gerade erst begonnen, mehr als 72 Verhandlungstage später ist er nun fast am Ende.
Im „Fabian-Prozess“ dreht sich alles darum, ob die Angeklagte überhaupt in der Lage sein könnte, ein Kind zu ermorden mit sechs Messerstichen. Jetzt gibt sie das erste Mal selbst Antworten, monoton, stockend, leise. Es bleibt die Frage: Wer ist diese Frau?
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: