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15.03.2026
12:18 Uhr
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Sogar Uli Hoeneß meldet sich: Die Münchner beschweren sich beim 1:1 in Leverkusen über nahezu jede missliebige Entscheidung des Referees. Dabei eignet sich das Spiel nicht für Grundsatzkritik.

Was soll ich denn machen? Schiedsrichter Christian Dingert (rechts) erwehrt sich der Proteste der Bayern-Spieler Joshua Kimmich (links) und Harry Kane. Christof Koepsel/Getty Images
Aus Sicht der Bayern begann das Spiel schon nach fünf Minuten, ein fortgesetzter juristischer Streitfall zu sein. Als der Leverkusener Montrell Culbreath dem Münchner Luis Díaz den Ball wegnahm, war es zwar exklusiv der Bestohlene, der Protest einlegte und aus Empörung über den unverfrorenen Akt sogar demonstrativ die Arbeit einstellte – was Bayer 04 den Weg zum Führungstreffer erleichterte. Doch Díaz gab damit eine blasierte Haltung zu erkennen, die den Auftritt des FC Bayern in der Leverkusener Bayarena fast ebenso prägte wie die sportlichen Eigenschaften, die das Münchner Team auszeichneten.
Ständig wird über ihn diskutiert, seine Arbeit kennen die wenigsten. Ein Gespräch mit Videoschiedsrichter Pascal Müller, der seit sechs Jahren fast jede Woche im Kölner Keller sitzt und sagt: Ein Fußball ohne VAR würde nicht mehr akzeptiert.
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