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02.09.2026
15:23 Uhr
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Selbstauslöschung, Neusortierung und dann weiter: Sängerin Mine ist mit „Killer“ ein glitzerndes, pechschwarzes Meisterwerk gelungen. Eine Begegnung.

Da steht sie nun also, Blut läuft ihr an der Brust herab, über die gehobenen Hände, versickert irgendwo im schwarzen Sakko. Auch der Hals ist verschmiert und am Kinn, ja doch, auch ein paar Spritzer. Gab wohl ein mindestens mittelschweres Massaker, und über die gesamte Breite des Covers dieses absolut erstaunlichen Albums zieht sich in grellroter, brüllender Schrift denn auch der schwer programmatische Titel: „Killer“. Ohne dass jetzt gleich jemand „Werther-Effekt!“ keift: Es handelt sich wohl am ehesten um eine Selbstauslöschung. Künstlerisch, versteht sich.
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