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18.05.2026
16:16 Uhr
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Die „Reportcard“ von Unicef zeigt, wie gleichgültig hierzulande der Umgang mit den Jüngsten ist. Was glaubt diese Gesellschaft eigentlich, wer sie in Zukunft am Laufen halten soll?

Wehe, wenn sie nie richtig lesen lernen: Kinder in einem Klassenraum in Berlin. IMAGO/Maskot/IMAGO/MASKOT
Deutschland ist ein gutes Land, um Auto zu fahren oder wandern zu gehen. Man bekommt inzwischen fast überall einen akzeptablen Kaffee, und wer seine Gesundheit mit Alkohol und Zigaretten ruinieren will, muss dafür vergleichsweise wenig Geld ausgeben. Auch erben und reicher werden – wenn man schon reich ist – geht sehr gut. Um ein Kind oder ein Jugendlicher zu sein, ist Deutschland allerdings ein ziemlich mittelmäßiges Land, und es wird darin seit Jahren immer schlechter.
Tradwife oder Rabenmutter – warum wird in Deutschland darüber so emotional debattiert? Ein Historiker spricht von einer „massiven Kampagne“, die bis heute Politik und Gesellschaft prägt.
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