SZ 08.06.2026
14:07 Uhr

(+) Nahostkonflikt: Netanjahu brüskiert Trump mit Angriffen auf Iran


Obwohl der US-Präsident den israelischen Premier persönlich mahnte, von Vergeltung abzusehen, ließ Netanjahu Ziele in Iran attackieren. Droht ein Bruch zwischen den engen Verbündeten?

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Noch am Sonntagabend hatte Donald Trump in Jerusalem bei Israels Premier Benjamin Netanjahu angerufen. So wie er das inzwischen, wenn nicht täglich, doch so häufig macht wie bei keinem anderen Regierungschef weltweit. Und wie in letzter Zeit oft mahnte Trump den Premier, den er auch öffentlich mit seinem Spitznamen Bibi nennt, zur Zurückhaltung. Israel solle nicht auf den Beschuss seines Territoriums durch iranische Raketen reagieren (die alle abgefangen wurden); eine Attacke, die wiederum vom Regime in Teheran als Vergeltung für vorherige Angriffe Israels auf die von ihm finanzierte Islamisten-Miliz Hisbollah in Beirut bezeichnet worden war.

Iran hat Israel angegriffen, zum ersten Mal seit Beginn der Waffenruhe vor zwei Monaten. Die Attacke zeigt, wie selbstbewusst das iranische Regime geworden ist. Fängt jetzt der Krieg aufs Neue an?

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