|
18.04.2026
16:02 Uhr
|
Selten wurde in Iran ein Minister offener bloßgestellt als Außenminister Araghtschi nach seinem Tweet zur Öffnung der Straße von Hormus. In Teheran gibt es offenbar verschiedene Ansichten zur besten Strategie.

Ein Boot und ein vor Anker liegender Tanker am 18. April in der Straße von Hormus vor der Küste der iranischen Insel Qeschm. Asghar Besharati/AP/dpa
Er ist noch online, der Tweet des iranischen Außenministers, abgesetzt am Freitagnachmittag. Ein einziger verschachtelter Satz, der weltweit die Börsen begeisterte und den Ölpreis fallen ließ. Die Straße von Hormus, so Abbas Araghtschi, werde „in Übereinstimmung mit der Waffenruhe in Libanon“ für „vollkommen offen erklärt“. Das gelte, solange die Waffenruhe in Kraft sei – unklar, ob Araghtschi damit jene in Libanon meinte oder die Pause im Krieg gegen die USA. Letztere läuft kommenden Dienstag ab.
Wo kommt das ganze Öl auf der Welt her, warum ist die Öffnung der Straße von Hormus dafür so wichtig? Welches Land verbraucht besonders viel Öl und wofür braucht es das ganze Öl eigentlich? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: