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31.08.2026
15:39 Uhr
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Heute ist er der meistbesuchte städtische Park Münchens. Doch einst war das Areal der heute so wichtigen grünen Lunge wüst und leer. Über eine wegweisende Entscheidung und zwei Eichen, die den Wandel veranschaulichen.

Zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983 in München kamen sehr viele Besucher. Links das Ostasien-Ensemble, im Vordergrund Rosengarten und Westsee.
Foto: Rudolf Wildgruber
Am Anfang, zu Beginn der 1970er-Jahre, war, wo sich heute eine der grünen Lungen Münchens erstreckt, alles wüst und ziemlich leer. Auf dem Gelände westlich der Lindauer Autobahn hatten die Nationalsozialisten eine „Kraft durch Freude“-Stadt geplant – Wohnungen für 3000 Arbeiter hätten dort entstehen sollen. Die Nazis wollten München, die „Hauptstadt der Bewegung“, komplett umbauen. Geplant war eine monströse Ost-West-Achse mit riesigen Prachtbauten zwischen Stachus und einem neuen Hauptbahnhof, der als monumentaler Kuppelbau in Laim hätte errichtet werden sollen. Doch dazu kam es nicht, der von den Nazis begonnene Zweite Weltkrieg verhinderte die Umsetzung, und die Wohnsiedlung wurde nie errichtet.
In Münchens kleinstem Viertel ist das Gemeinschaftsgefühl groß – und das lässt sich auch bei einem Rundgang spüren: Im vielleicht entspanntesten Biergarten der Stadt, beim Schlendern durch Innenhöfe oder auf einem Platz, bei dem man das Gefühl hat, man sei am Meer.
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