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15.09.2026
17:39 Uhr
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Welche Partei versucht gerade wirklich, mit einem Untergangssound Stimmen zu gewinnen? Und ist es wahr, dass die Menschen nicht mehr miteinander reden wollen? Beobachtungen aus der ostdeutschen Provinz.

„Angst ist kein Programm“, verkündete die im Straßenwahlkampf in Sachsen-Anhalt bemerkenswert präsente Kleinpartei Volt. Ja, Angst ist kein Programm. Aber in Sachsen-Anhalt war es zur Abwechslung nicht die AfD, die versuchte, Ängste zu säen und damit Stimmen zu ernten. Passend zu ihrem Strahlemann Ulrich Siegmund und im Vertrauen darauf, dass die Ängste ihrer Wähler gefestigt genug sind, verkündete sie frischfröhlich: „Alles ist möglich“. Das klang nach Aufbruch, nach Attac und Toyota, frei von dem wütenden Untergangssound, mit dem diese Partei groß geworden ist.
Klimakrise, AfD, Krieg in Europa – der bisherige Umgang der demokratischen Parteien mit den großen Bedrohungen unserer Zeit hat nicht funktioniert. Wir brauchen einen radikal neuen Ansatz. Setzt euch endlich zusammen!
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