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17.08.2026
11:13 Uhr
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Regionale Zugbetreiber klagen über marode Bahnstrecken – und die Deutsche Bahn kommt mit der Reparatur nicht hinterher. Könnten die Bundesländer das vielleicht billiger und schneller?

Das Bahnunternehmen Arverio bedient Zugstrecken im Allgäu. Und hat Schwierigkeiten wegen sanierungsbedürftiger Trassen. Stefan Puchner/dpa
Für das Augsburger Bahnunternehmen Arverio, das auf mehreren Regionallinien in Bayern fährt, ist das bevorstehende Oktoberfest ein Graus. Viele Züge nach München und zurück sind dann besonders voll. Und ausgerechnet in dieser Zeit wird die Fahrt mit Arverio aus dem Allgäu zum größten Volksfest der Welt zum Glücksspiel. Was nicht an Arverio liegt, sondern an der Deutschen Bahn. Dem Staatskonzern gehört der allergrößte Teil des Schienennetzes. Und während des Oktoberfests will die DB die zweigleisige Trasse zwischen München und Buchloe sanieren, das ist die Strecke ins Allgäu. Laut Arverio soll dann nur ein Gleis frei sein, viele Züge müssten ausfallen.
Eine Antwort der Bundesregierung zeigt, wie lange es bei der Bahn manchmal dauert, Arbeiten an einer Langsamfahrstelle durchzuführen. Zudem wurde die Zahl der Ticketautomaten reduziert.
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