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30.09.2026
01:43 Uhr
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Statt der Wahlsiegerin Eralp kommt Ex-Linkenchef van Aken in die TV-Runde. Trotz seines Bekenntnisses, Antisemiten hätten bei der Partei nichts zu suchen, tut er sich schwer, die Vorwürfe zu entkräften.

Ex-Parteichef Jan van Aken spricht von einer Kampagne „aus allen Rohren“ gegen die Linke.
© WDR/Oliver Ziebe
Dass in den politischen Talkshows immer wieder dieselben Politiker auftauchen, hat zu einer gewissen Ermüdung des Publikums geführt. Selbst die klügsten Argumente verlieren ihren Reiz, wenn man sie in Dauerschleife serviert bekommt. Dass die Parteien ihrerseits nicht für mehr Abwechslung ihrer Fernseh-Abgesandten sorgen, hat allerdings auch damit zu tun, dass man das Risiko, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, minimiert, wenn man ein erfahrenes Schlachtross statt eines Novizen in die Debatte schickt. Denn ein falscher Satz kann nicht nur an den Betroffenen lange hängen bleiben, sondern auch an deren Parteien.
Es gibt die Linke Berlin, und als eine Art Steigerung gibt es noch die Linke Neukölln. Seit ihrem Wahlsieg hört man über sie alle nur das Schlechteste. Zeit, mal hinter all die Warnungen und Beleidigungen und Klischees zu schauen.
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