SZ 31.08.2026
15:05 Uhr

(+) Leipziger Drohnenangriff: Die „Operation Antwort“ geht in die entscheidende Phase


Kanzler Merz hat hohe Erwartungen an die Reaktion auf den Drohnenangriff von Leipzig geweckt. Welche Maßnahmen denkbar wären – und warum die Bundesregierung Russland noch immer nicht verantwortlich macht.

(+) Leipziger Drohnenangriff: Die „Operation Antwort“ geht in die entscheidende Phase
Friedrich Merz: „Wir haben eine weitgehende Einigung in der Bundesregierung, wie wir reagieren.“
Michele Tantussi/Getty

Eines soll der Bundesregierung, wenn es so weit ist, niemand vorwerfen können – dass sie nicht vorbereitet gewesen wäre. „Wir haben eine weitgehende Einigung in der Bundesregierung, wie wir reagieren“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Sonntag im Sommerinterview der ARD. Seit dem missglückten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen Anfang August steht eine große Frage im Raum: Wenn, wie von Experten von Anfang an vermutet, Russland hinter dem Angriff steht, wie soll die Bundesregierung dann reagieren?

Seit SZ und WDR das Russische Haus in Berlin als mögliche Tarnung russischer Geheimdienste entlarvten, wird über dessen Schließung diskutiert. Ein fast 60 Jahre altes Agenten-Handbuch zeigt, wie bereits die Sowjetunion Kultureinrichtungen zur Spionage nutzte.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: