SZ 12.07.2026
13:32 Uhr

(+) Krise bei Volkswagen: Es wird einsam um VW-Chef Blume


Oliver Blume belässt es öffentlich bei vagen Andeutungen zu seinen Sparplänen. Nicht nur deshalb bereiten Betriebsrat und Gewerkschaft die nächste Eskalationsstufe vor.

(+) Krise bei Volkswagen: Es wird einsam um VW-Chef Blume
Öffentlich spricht VW-Chef Oliver Blume noch von „intelligenteren Lösungen“, als Werke zu schließen. Betroffen wäre auch die Fabrik in Zwickau. Doch ob das gelingt, ist offen. JENS SCHLUTER/AFP

Das Ultimatum des Betriebsrats hatte VW-Chef Oliver Blume verstreichen lassen. Bis zum Wochenende hat er sich nicht gegenüber den Beschäftigten zu seinen Sparplänen geäußert. Kein Wort zum möglichen Ende der Produktion in Zwickau, Emden und Hannover sowie im Audi-Werk in Neckarsulm. Kein Wort auch zu einem neuen, massiven Jobabbau. Dass es diese Pläne gibt und Blume sie für unausweichlich hält, um den Autohersteller zu retten, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch was genau der VW-Chef will und warum, das hat er bisher nur dem Aufsichtsrat und rund 250 Führungskräften mitgeteilt.

Der VW-Vorstand ist nach SZ-Informationen mit seinen Sparplänen im Aufsichtsrat vorerst krachend gescheitert. Konzernchef Blume sei „als Tiger gestartet und zum Bettvorleger geworden“, sagt ein Insider.

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