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15.04.2026
14:35 Uhr
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Israelische und libanesische Diplomaten verhandeln erstmals seit Jahrzehnten direkt. Beide Seiten wollen die von Iran gesteuerte Hisbollah entwaffnen – nur wie? Immerhin deutet sich sich eine Feuerpause für Libanon an.

Auf den Fotos des historischen Treffens sieht man Gesichter, die wenig feierlich aussehen, man sieht Menschen, die große Anstrengungen unternehmen, möglichst ernst dreinzublicken. Es wirkt wie auf einer Beerdigung. Am Dienstag trafen sich im Außenministerium in Washington die Botschafter Israels und Libanons, zu den ersten direkten Gesprächen beider Länder seit 1993. Damals war es der libanesischen Delegation verboten, ihre Mäntel am selben Kleiderständer aufzuhängen wie die israelische.
Die jüngste Geschichte Libanons ist eine Aneinanderreihung von Kriegen und Katastrophen. Während die Welt von einer Waffenruhe in Iran spricht, bombt Israel hier weiter. Besuch in Südlibanon, wo sie trotzdem nicht aufhören, an das Morgen zu glauben.
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