SZ 18.03.2026
02:22 Uhr

(+) Krieg gegen Iran: Der Rücktritt des Anti-Terror-Chefs zeigt die Risse im rechten Lager


US-Präsident Donald Trump spielt den Rücktritt von Joe Kent herunter und spricht ihm Kompetenz ab. Die Reaktion täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Iran-Krieg die Rechte spaltet.

(+) Krieg gegen Iran: Der Rücktritt des Anti-Terror-Chefs zeigt die Risse im rechten Lager

Ging von Iran eine unmittelbare Bedrohung für die USA aus? Über diese Frage wird gestritten, seit die USA gemeinsam mit Israel einen Krieg begonnen haben. Einer, der die Antwort kennen müsste, ist Joe Kent, der Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, NCTC. Seine Aufgabe ist es, Bedrohungen einzuschätzen. Doch am Dienstag gab Kent seinen Rücktritt bekannt. In seiner Mitteilung schrieb er: „Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner einflussreichen amerikanischen Lobby begonnen haben.“

Der Vizepräsident soll Donald Trump vom Krieg gegen Iran abgeraten haben. Nun steckt er im Dilemma: Er verteidigt den Einsatz – gerät aber in Erklärungsnot. Das zeigt sich bei einem Auftritt mit dem US-Präsidenten.

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