SZ 08.08.2026
09:41 Uhr

(+) Kolumbien: Harte Hand statt „totaler Frieden“


Der ultrarechte Abelardo de la Espriella tritt in Kolumbien sein Amt an. Schon vor der Übernahme hat der Anti-Establishment-Politiker sein Land verunsichert. Eindrücke von der Amtseinführung.

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Und dann verschwindet Abelardo de la Espriella plötzlich. Die Lichter gehen aus in der Arena der Universität Santiago de Cali, „Halleluja“ erklingt und als es wieder hell wird, ist er weg. Der spanische König, mehrere Präsidenten und etwa 2000 geladene Gäste sehen die erste Rede des gerade vereidigten kolumbianischen Präsidenten als Live-Übertragung. De la Espriella hat sich entschieden, diese in einer Militärbasis vor Soldaten zu halten. Ein Vorgeschmack darauf, was Kolumbien in den nächsten vier Jahren erwartet.

Der frühere Staatschef Evo Morales stört von seiner Dschungelfestung aus Boliviens Regierung – trotz eines Haftbefehls. Angst hat der Ex-Präsident offenbar nur vor den USA.

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