SZ 07.09.2026
15:16 Uhr

(+) Koalition: Die SPD rückt vom Kanzler ab


Die Autorität von Friedrich Merz schwindet, auch in der SPD wachsen die Zweifel an ihm. Als Lehre aus dem AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt will die Partei einige Reformen neu verhandeln.

(+) Koalition: Die SPD rückt vom Kanzler ab

Als die Frage nach dem Vertrauen in diesen Kanzler kommt, schauen sich Bärbel Bas und Lars Klingbeil kurz an. Bas meint, okay, dann sage sie eben etwas dazu. Weiter so, das gehe nicht. Doch jetzt noch die Bundesregierung in ein Chaos zu stürzen, sei auch nicht der richtige Weg. „Aber wir müssen was ändern.“ Man müsse jetzt mit Friedrich Merz darüber reden, wohin die Koalition das Land eigentlich führen wolle, müsse den Bürgern die Angst vor Reformen nehmen – und diese müssten deren Leben auch besser machen.

Die SPD-Fraktion trifft sich zu einer Strategieklausur – und hat einen besonderen Gast. Hape Kerkeling hält hier angesichts des möglichen AfD-Triumphs in Sachsen-Anhalt eine Rede, die nachhallen wird.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: