SZ 06.05.2026
11:27 Uhr

(+) Iran-Krieg: Europa muss sich engagieren, nicht nur über Donald Trump lamentieren


Ja, der Waffengang der USA ist ein einziges Desaster. Aber mal angenommen, Teheran bliebe Sieger – die Folgen für die Weltwirtschaft und die globale Sicherheit wären kaum auszudenken.

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Mit seinem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der Welt echt etwas eingebrockt. Jacquelyn Martin/JAP/dpa

„Du musst dich nicht für den Krieg interessieren – der Krieg interessiert sich für dich.“ Der Satz stammt angeblich von Leo Trotzki, trifft die Sache aber auch ohne die zweifelsfreie Urheberschaft des sowjetischen Revoluzzers und Kriegskommissars. Jeder versteht, dass der amerikanisch-israelische Angriff auf die Islamische Republik von militärischer Arroganz und politischem Wunschdenken geprägt ist und nicht von strategischer Weitsicht. Die Iraner liegen nicht am Boden, sondern führen sich auf wie die Herren über die Straße von Hormus. Zum Leidwesen aller anderen Staaten der Region und der halben Welt.

Seeminen, Drohnen, Raketen: In der Straße von Hormus geht seit Wochen nichts mehr. Silke Lehmköster, Flottenmanagerin von Hapag-Lloyd, muss jetzt dafür sorgen, dass Schiffe und Besatzung da irgendwie heil rauskommen. Nur wie?

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