|
10.09.2026
06:00 Uhr
|
Recherchen haben teure Fehlinvestitionen von Krankenkassen enthüllt. Jetzt zeigt eine Antwort der Bundesregierung, wie hoch die Verluste tatsächlich ausfallen könnten.

Auf der Suche nach lukrativen Deals in der Niedrigzinsphase haben sich Dutzende Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KV) zu hochriskanten Immobilien-Investments verleiten lassen – und bekommen nun reihenweise die Quittung. Das zeigt jetzt auch eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, die NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung exklusiv vorliegt. Darin beziffert das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) den möglichen Schaden allein für die 58 bundesweit agierenden gesetzlichen Krankenkassen auf 1,1 Milliarden Euro.
Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben Hunderte Millionen Euro an Beitragsgeldern bei Investments verloren. Recherchen von SZ, NDR und WDR zeigen, welche Kassen beteiligt waren.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: