|
01.08.2026
16:59 Uhr
|
Nach dem Kollaps des Investorendeals und der erneuten Attacke aus Europa ist Gianni Infantino als Fifa-Präsident nicht mehr zu halten. Der Zeitpunkt ist gekommen, über eine grundsätzliche Änderung des Weltfußballverbandes zu reden.

Herrscht seit 2016 über den Weltfußball: Gianni Infantino. ANP/Imago
Es ist wie ein Auffahrunfall in Zeitlupe. Oder, um ein Fußballbild zu wählen, das Eigentor des Jahrhunderts. Popcorn raus und Platz genommen: Gianni Infantino purzelt aus dem selbstgebastelten Olymp. Noch vor ein paar Wochen musste man seinen Anblick bei gefühlt jeder zweiten Tribüneneinblendung während des WM-Turniers verdauen – weil seine Regie-Vorgaben so strikt selbstherrlich waren wie alles andere, was er in seinem Reiche trieb.
Der Fußball werde von den Mächtigen korrumpiert, sagt der argentinische Weltmeister Jorge Valdano. Trotzdem solle man ihn genießen. Ein Gespräch über den Fifa-Präsidenten, Lionel Messi – und zur Frage, wer Weltmeister wird.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: