SZ 04.10.2026
13:01 Uhr

(+) Friedrich Merz: Dieses Zeichen der Solidarität mit der Ukraine ist bitter nötig


Nach den Landtagswahlen, bei denen die russlandfreundliche AfD Erfolge feierte, ist der Besuch des Bundeskanzlers in Kiew wichtig. Von der höchst wackeligen Regierung in Berlin kann er aber höchstens kurz ablenken.

(+) Friedrich Merz: Dieses Zeichen der Solidarität mit der Ukraine ist bitter nötig

Schon kurz nach der Ankunft des deutschen Bundeskanzlers in der ukrainischen Hauptstadt demonstrierte Russland in aller Deutlichkeit, was man im Kreml von solchen Solidaritätsbesuchen hält: Kiew wurde Ziel eines Luftangriffs, die Fahrbahn der Nordbrücke über den Fluss Dnjepr getroffen. Am Tag zuvor noch hatte Russland ausländische Regierungsvertreter vor solchen Reisen gewarnt. Merz ist unter großem persönlichen Risiko unterwegs.

Wer Robert Browdi treffen will, wird an einen streng geheimen Ort gebracht. Der Major ist Pionier der ukrainischen Drohnenoffensive. Und so erfolgreich, dass Russland viel für seine Ermordung zahlen würde.

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