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31.08.2026
14:27 Uhr
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Menschen haben nach einer Katastrophe wie der im Himalaja jede Unterstützung verdient. Aber internationale Solidarität bewirkt noch viel mehr. Und ist gerade in politisch kontroversen Zeiten ein wertvolles Signal.

Jeder Helfer wird im nepalesischen Distrikt Nuwakot gebraucht: Hier laden Polizei und Armee Hilfsgüter für die von der Flut betroffenen Menschen aus einem Lastwagen.
Francis Mascarenhas/Reuters
Die Erinnerung an das Schlachtfeld von Solferino in der Lombardei im Juni 1859 ließ den Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant ein Leben lang nicht mehr los. Verwundete wurden nicht versorgt, Ärzte waren als Gefangene zur Untätigkeit verurteilt. Dunant konnte nicht anders als helfen: „...wie soll man sich denn nach rechts wenden, während links so viele sterbend liegen, ohne ein freundliches Wort, ohne ein paar Sätze des Trostes, ohne auch nur ein Glas Wasser, um ihren brennenden Durst zu löschen?“
Während sich viele Nepalesen schon fragen, wer sie vor der nächsten Katastrophe schützen kann, fürchtet China jedes Bild der Schwäche, gerade in Tibet. Szenen aus einer Region, in der nicht nur die Berge fragil sind.
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