Im Hauptquartier des Fußball-Weltverbands in Zürich ist der Fifa-Präsident Gianni Infantino eher selten anzutreffen. Er ist ja ständig in der Welt unterwegs. An diesem Donnerstag aber muss der 56-Jährige hin, dann tagt dort das 37-köpfige Council, das oberste Führungsgremium der Fifa. Und das dürfte eine sehr spezielle Zusammenkunft werden. Es ist das erste Aufeinandertreffen, seitdem Europas Fußball-Union Uefa sowie die Spitzen der Verbände aus Asien (AFC) und Nord-/Mittelamerika (Concacaf) eine Allianz gegen Infantino gebildet haben. Sie attackieren ihn seit Monaten hart und wollen seine Präsidentschaft beenden. Und nun steht, pünktlich zum Showdown auf dem Zürichberg, die nächste Enthüllung rund um den Fifa-Boss im Raum.
