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15.05.2026
02:29 Uhr
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Das zweite ESC-Halbfinale liefert eine glattpolierte Show und eine seltsam deplatzierte Moderation über sexuelle Orientierung. Weiter sind unter anderem starke Songs aus Dänemark, Australien, Bulgarien und Norwegen.

Jonas Lovv für Norwegen mit dem Song „Ya Ya Ya“ in der Wiener Stadthalle. Georg Hochmuth/AFP
Es wirkt wie ein Sinnbild für diesen Wettbewerb, als Victoria Swarovski und Michael Ostrowski gleich zu Beginn der Show aus einer Holzbox klettern, mit künstlich verwuschelten Haaren und aufgeschminkten Schrammen. In einem Einspieler hatten sie zuvor eine unangenehm schlecht gesungene Version von „Wasted Love“, dem Gewinnersong des Vorjahres, aufgeführt, die in einer Slapstick-Einlage in einem Unfall endete. Jetzt stehen sie da, im zerrissenen Glitzerfummel und mit aufgeschlagener Lippe, und begrüßen Europa. Willkommen beim Eurovision Song Contest. Hier ist alles exakt choreografiert, auch die vermeintlichen Pannen.
Beim Eurovision Song Contest ist es fast schon Tradition, dass Deutschland auf dem letzten Platz landet. Aber warum eigentlich? Eine Datenanalyse zur Frage, wie die Länder abstimmen.
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