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19.06.2026
15:09 Uhr
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Beim Gipfel in Brüssel streiten die Staats- und Regierungschefs erstmals über die Höhe des künftigen EU-Budgets. Als Hauptfigur im ersten Akt des Dramas tritt ein unzufriedener Friedrich Merz auf.

Jeder hat seine Rolle bei den Verteilungskämpfen der EU-Staaten. Bundeskanzler Merz (CDU) mahnt, das geplante Budget sei zu groß. Michael Kappeler/dpa
Metaphern kann er, der Kanzler aus Wien. Österreichs Regierungschef ist zu diesem EU-Gipfel aus einer Situation heraus angereist, in der er den Sparzwang zu Hause und die strikte Haltung zur Finanzierung der EU in wenigen Worten zu verdichten suchte. „Österreich ist ein Nettozahler in den europäischen Haushalt“, sagte Christian Stocker, „und die Nettozahler sind nicht der Geldautomat der Europäischen Union.“ Stockers Regierung wird auch diesmal mehr für das EU-Budget geben müssen, als sie daraus erhält – während Österreich in einem Defizitverfahren unter besonderer Beobachtung der Kommission steht.
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