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13.08.2026
13:42 Uhr
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Die Po-Ebene leidet unter extremer Trockenheit, es drohen Ernteausfälle. Jetzt hilft die Schweiz dem Nachbarn und leitet mehr Wasser in den Lago Maggiore. Dabei kämpft das Land selbst mit der Dürre.

Die heilige Jungfrau muss dieses Jahr bleiben, wo sie ist. Eigentlich sollte die Marienstatue an diesem Samstag, dem italienischen Feiertag Ferragosto, wie jedes Jahr per Boot aus der Stadt Cremona an ihren Heimatort Brancere gefahren werden. Doch an diesem 15. August fehlt das nötige Wasser dafür. Der Po, den die Menschen in Norditalien auch Il Grande Fiume nennen, „den großen Fluss“, ist streckenweise nur noch ein von Algen überwuchertes Rinnsal. Die Himmelfahrtprozession fällt wegen Dürre aus.
Sandbänke, wo einst Wasser plätscherte. Verdörrtes Gelb, wo vorher Grün war. Die anhaltende Hitze ist dem Land zunehmend anzusehen. Bilder einer neuen Normalität.
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