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10.03.2026
21:02 Uhr
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Leroy Sané sitzt nur auf der Bank, aber das stört in Istanbul nicht: Bei Galatasarays 1:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Liverpool erlebt Florian Wirtz früh im Spiel einen bitteren Moment.

Wilfried Singo (li.) von Galatasaray und Florian Wirtz gingen mit unterschiedlichen Eindrücken aus diesem Hinspiel: Die Türken gewannen gegen den Favorit aus England. Nick Potts/PA Wire/dpa
Florian Wirtz und der FC Liverpool müssen in der Champions League ein überraschendes Achtelfinal-Aus befürchten. Bei seinem Startelf-Comeback nach Verletzungspause verlor der deutsche Nationalspieler mit den Reds das ereignisreiche Hinspiel bei Galatasaray Istanbul am Dienstag 0:1 (0:1). Leroy Sané saß beim türkischen Meister nur auf der Bank. Das Rückspiel folgt am 18. März (Mittwoch).
„Willkommen in der Hölle“, hatten die Galatasaray-Fans auf ein riesiges Spruchband geschrieben. Tatsächlich begann dann aber Liverpool wie ein Favorit in einem Heimspiel. Mit brutalem Pressing erarbeiteten sich die Gäste in den ersten fünf Minuten mehrere Großchancen, die beste vergab Wirtz: Der Nationalspieler schoss aus elf Metern unbedrängt am leeren Tor vorbei (2.).
Es traf dann jedoch Galatasaray durch Mario Lemina (7.), auch über Stürmer-Bekanntheit Victor Osimhen waren die Gastgeber immer wieder gefährlich. Da beide Teams Probleme in der Defensive hatten, war das Spiel höchst unterhaltsam. Wirtz hätte aus ähnlicher Position wie zu Beginn den Ausgleich erzielen können (16.).
Nach der Pause drückte Liverpool auf den Ausgleich, vergab jedoch auch beste Gelegenheiten. Hugo Ekitiké (65.) scheiterte alleine vor Torhüter Ugurcan Cakir. Zugleich hatten die Reds Glück, dass das vermeintliche 2:0 durch Osimhen wegen einer vorherigen Abseitsstellung nicht zählte (61.). Auf der anderen Seite nahm Schiedsrichter Jesus Gil Manzano das 1:1 von Virgil van Dijk (71.) wegen eines Handspiels zurück.
Dem Nationalspieler gelingt endlich sein erstes Tor für seinen neuen Klub, ein kompliziertes Halbjahr endet versöhnlich. Doch alle Probleme im Luxuskader der Reds sind längst nicht ausgeräumt.
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