SZ 17.09.2026
15:09 Uhr

(+) CDU in der Krise: Warum der Merz-Brief nicht gut ankommt


Die CDU-Ministerpräsidenten stützen mit einem ungewöhnlichen Brief den Kanzler. Doch die Auslegung des Textes schafft gleich wieder Verdruss.

(+) CDU in der Krise: Warum der Merz-Brief nicht gut ankommt
„Verlässlichkeit und entschlossenes Handeln“ wünschen sich die CDU-Ministerpräsidenten vom Bundeskanzler. Doch stärken sie ihm damit den Rücken?
Foto: Maurizio Gambarini/Funke Foto Services/Imago

Es war ein Brief, mit dem die Ministerpräsidenten der CDU die Kanzlertauschdebatten in ihrer Partei beruhigen wollten. Doch richtig gelungen ist das nicht. „Deutschland braucht Verlässlichkeit und entschlossenes Handeln“, hatten die acht Regierungschefs in einer gemeinsamen Erklärung geschrieben. Die Menschen könnten darauf vertrauen, „dass wir ihre Probleme angehen“. Als Ministerpräsidenten wollten und würden sie „gemeinsam mit dem Bundeskanzler“ ihren Beitrag dazu leisten. Das war als Unterstützung für Friedrich Merz gedacht.

Menschen wollen nicht fortwährend verbessert, sondern zunächst einmal anerkannt werden. Über Empathie in der Politik – und über eine Einsicht, die nicht populistisch, sondern menschlich ist.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: