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26.06.2026
14:17 Uhr
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Zwei Männer sollen im Auftrag Irans Mordanschläge auf die Chefs des Zentralrats der Juden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft geplant haben. Wie weit reicht der Arm des Mullah-Regimes?

In Hamburg angeklagt sind der mutmaßliche Spion Ali S. (links) und sein mutmaßlicher Komplize Tawab M. (rechts). Beide leben in Dänemark und haben afghanische Wurzeln. Marcus Brandt/dpa
Als Ali S. im Juni vergangenen Jahres mit seiner Frau und den Kindern von Dänemark nach Berlin fährt, in einem Hotel im Soldiner Kiez eincheckt und den Abend in einem persischen Restaurant ausklingen lässt, wirkt alles wie ein normaler Familienausflug. Doch dann zieht der 54-jährige Däne mit afghanischen Wurzeln allein los. Er fährt in einem Nissan Qashqai mit „aggressivem Fahrstil“ nach Berlin-Mitte, nicht zum Brandenburger Tor, nicht zum Reichstag oder zum Fernsehturm, sondern in eine Nebenstraße, wo die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) ihren Sitz hat.
Der Grünen-Politiker Volker Beck und Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, waren konkrete Ziele eines von Iran geplanten Mordanschlags. Ein Gespräch über die Bedrohung für Deutschland, für die Juden. Und für ihn persönlich.
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