SZ 07.04.2026
15:36 Uhr

(+) Artemis 2: Wenn Trump für seinen Job taugte, würde er die Bedeutung dieses Moments vielleicht begreifen


Als die Amerikaner 1968 den Mond umrundeten, hatten sie sich in Vietnam ebenfalls in einen sinnlosen Krieg verrannt. Doch die Apollo-Missionen bewirkten in einer zerrütteten Welt zumindest den Hauch eines Gemeinschaftsgefühls.

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Der Nasa-Astronaut und Kommandant der Artemis-2-Mission, Reid Wiseman, blickt aus einem der Fenster des Orion-Raumschiffs zurück auf die Erde. NASA/dpa

Zwei Arten der amerikanischen Machtdemonstration sind gerade gleichzeitig zu erleben. Da ist zum einen der Flug von Artemis 2, der ersten bemannten Mondumrundung seit mehr als 50 Jahren. Diese Nasa-Mission steht für die Wirtschaftskraft, den technologischen Vorsprung, den Wagemut, für eine gesunde Spur Irrsinn und, ja, sicherlich auch für die weltraumpolitischen Interessen der USA. Vor allem aber steht sie für internationale Kooperation. Auch wenn das in Houston und Cape Canaveral derzeit nicht so laut gesagt werden darf: Alle bei der Nasa wissen, dass es dieses Raumschiff ohne den Beitrag der Kanadier und der Europäer samt dem in Bremen gebauten Service-Modul niemals zum Mond geschafft hätte. Diese Mission demonstriert, dass Amerika gemeinsam mit anderen tatsächlich noch Gutes tun kann für die Menschheit.

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