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21.08.2026
12:21 Uhr
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Smartphones, Wetter-Apps und Tourenportale vermitteln das Gefühl, stets alles unter Kontrolle zu haben. Stimmt natürlich nicht. Womit man beim Kern ist: der Selbstüberschätzung.

Der sogenannte Normalweg auf den Mont Blanc ist alles andere als normal: Wer auf den höchsten Berg der Alpen will, muss Kletterstellen, Gletscherspalten und Grate überwinden – und das steinschlaggefährdete Grand Couloir queren. Bergführer lassen Gäste einzeln durch das „Todes-Couloir“ rennen. Laut einer Statistik der französischen Alpinpolizei PGHM sterben dort jede Saison vier Menschen, viele weitere werden schwer verletzt. In diesem Sommer waren die Verhältnisse so prekär, dass die Route zeitweise gesperrt und Hütten geschlossen wurden. Trotzdem mussten Bergsteiger aus dem Sperrgebiet per Helikopter geholt werden.
Alpinisten am Mont Blanc mussten ihre Hubschrauberrettung selbst bezahlen, nachdem ein Bürgermeister zwei Hütten wegen lebensgefährlichen Steinschlags gesperrt hatte. Was macht den Rathauschef so wütend?
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