In der Nacht zum Sonntag hat Microsoft angefangen, ein außerplanmäßiges Update für Windows 11 zu verteilen. Es soll insbesondere Performanceprobleme ausbessern, die der Hersteller auf einigen Dell-Computern bestätigt hat.
|
19.07.2026 10:09 Uhr |

In der Nacht zum Sonntag hat Microsoft angefangen, ein außerplanmäßiges Update für Windows 11 zu verteilen. Es soll insbesondere Performanceprobleme ausbessern, die der Hersteller auf einigen Dell-Computern bestätigt hat.
Das Update mit dem KB-Eintrag KB5121767 hebt Windows 11 25H2 respektive 24H2 auf die Betriebssystem-Build-Nummer 26200.8894 und 26100.8894. Laut der Microsoft-Versionsankündigung behebt es ausschließlich das Performanceproblem, das Microsoft in der Nacht zum Donnerstag eingeräumt hat.
Nach der Installation der Update-Vorschau aus dem Juni dieses Jahres sei es auf einer begrenzten Anzahl an Dell-Computern zur Anzeige von gelben Ausrufezeichen im Gerätemanager beim „Intel Innovation Platform Framework Processor Participant“-Treiber gekommen. In einigen Fällen führt das auf betroffenen Systemen zu Performanceeinbußen, erhöhtem Stromverbrauch oder Änderungen im Systemverhalten, erklärte Microsoft die Auswirkungen.
Wie Microsoft ausführte, geht das Problem auf eine Inkompatibilität zwischen dem Intel-Treiber und der mit der Juni-Update-Vorschau eingeführten neuen Windows-USB-C-Verbindungsmanager-Schnittstelle zurück. In der Folge hatte Microsoft die Verteilung des Windows-Sicherheitsupdates aus dem Juli auf betroffenen Maschinen gestoppt. Die können der aktuellen Versionsankündigung zufolge das Update jetzt doch installieren, da das außerplanmäßige Update Korrekturen für das Problem enthält.
Nur auf diesen Systemen müssen Admins und Nutzerinnen und Nutzer aktiv werden und es installieren, erklärt Microsoft weiter. Jedoch wird das Update auch auf vielen anderen Maschinen angeboten, welche die frühe Installation von optionalen Windows Updates aktiviert haben, also unter den Windows-Update-Einstellungen die Option „Erhalten Sie Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert haben. Dort fordert das Update nun ebenfalls einen Rechnerneustart an.
(dmk)