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10.09.2026
06:07 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump / Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein / Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Notrutsche der Air Force One versehentlich ausgelöstVor seinem Flug zum Parteitag der Republikaner hatte Donald Trump wieder einmal Probleme mit seiner neuen Air Force One: Der Ablulg verzögerte sich wegen eines ungeplanten Sicherheitschecks an einer Notrutsche. Diese müsse geprüft werden, sodass sich der Abflug etwa um eine Viertelstunde verzögern dürfte, sagte der US-Präsident am Mittwoch vor Journalisten auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington, nachdem er bereits einige Zeit auf den Abflug gewartet hatte. Den Grund für die Überprüfung konnte oder wollte Trump den Reportern gegenüber nicht preisgeben. Später berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf eine mit dem Vorfall vertraute Person, dass ein Mitglied des Militärs versehentlich die Notrutsche ausgelöst habe.
Notrutsche an Air Force One ausgelöst – Trumps Abflug verzögertDer Abflug von US-Präsident Donald Trump ins texanische Dallas zum Parteitag der Republikaner hat sich am Mittwoch aufgrund eines ungeplanten Sicherheitschecks an einer Notrutsche der neuen Air Force One verzögert. Den Grund für die Überprüfung konnte oder wollte Trump Reportern gegenüber nicht preisgeben. Später berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf eine mit dem Vorfall vertraute Person, dass ein Mitglied des Militärs versehentlich die Notrutsche ausgelöst habe.Es ist nicht das erste Mal, dass es an der Maschine vom Typ Boeing 747 zu Problemen gekommen ist. Nach dem NATO-Gipfel in der Türkei war Trump erst in einem Täuschungsmanöver auf ein Militärflugzeug gewechselt, bevor er dann in Großbritannien in das neue Flugzeug aus Qatar stieg. Medienberichten zufolge waren Fragen über die „Fähigkeiten“ des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen. Gemeint waren vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs.
Weißes Haus nimmt Tetris-Abklatsch „Build the Wall“ von der SeiteDas Weiße Haus hat das Video-Minispiel „Build the Wall“ von seiner Website entfernt, das dem Spieleklassiker „Tetris“ ähnelt und bei dem Nutzer eine Mauer zu Mexiko bauen sollten. Das Spiel, das neben einer Reihe anderer Minispiele vergangene Woche auf der Seite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde, ist auf der Seite nicht mehr erreichbar.Tetris hatte in einem Beitrag auf Instagram auf die Veröffentlichung des Spiels reagiert. „Bei Tetris glauben wir daran, Menschen zusammen und nicht auseinander zu bringen“, hieß es dort. Zudem wies das Unternehmen in dem Beitrag darauf hin, dass es nicht an der Entwicklung von „Build the Wall“ beteiligt war und man Urheberrechtsverstöße sehr ernst nehme.
OpenAI fordert verpflichtende nationale Sicherheitsregeln für KIDer ChatGPT-Entwickler OpenAI dringt angesichts der Risiken durch autonome KI-Agenten auf verpflichtende nationale Sicherheitsvorgaben für Künstliche Intelligenz (KI) in den USA. Vorfälle, bei denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Tests auf externe Systeme zugriffen, hätten gezeigt, wie schwer unerwartetes Verhalten einzudämmen sei, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der US-Kongress müsse noch vor der Sitzungspause handeln. Bis dahin unterstütze man Initiativen der Bundesstaaten, darunter vier kalifornische Gesetzentwürfe zu unabhängigen Sicherheitsbewertungen, Prüfstandards, Jugendschutz und der Abwehr KI-gestützter biologischer Bedrohungen. OpenAI erklärte zudem, dass das Unternehmen eine vollständig autonome Selbstverbesserung, bei der KI unabhängig ist und die nächsten KI-Generationen vorantreiben würde, nicht anstrebe, solange dies nicht sicher umgesetzt werden könne.
„Verrückte Kommunisten“: Republikaner schmähen DemokratenDie Republikaner stellen die Demokraten auf ihrem Parteitag knapp zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen als radikal linke Gefahr für die USA dar. Die Demokraten seien nicht mehr dieselbe Partei wie früher, warnte der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steve Scalise. „Die Demokratische Partei wurde komplett von verrückten Kommunisten übernommen“, behauptete er in Dallas im US-Bundesstaat Texas. Ähnlich wie Scalise zeichneten auch andere Republikaner zum Auftakt des Parteitags das Bild extrem linker Demokraten, die das Land bedrohten. US-Präsident Donald Trump und andere hochrangige Republikaner setzen Demokraten seit Wochen immer wieder mit Kommunisten gleich – und machen das nun zu einem zentralen Element ihrer Wahlkampfstrategie. Nach den Erfolgen einiger linker Vertreter der Demokraten bei parteiinternen Vorwahlen vor den Zwischenwahlen wollen sie damit Wähler der Mitte abschrecken. Zudem hoffen sie, dadurch ihre Anhänger zu mobilisieren.Scalise warnte beim Parteitag eindringlich vor einem möglichen Erfolg der Demokraten bei den anstehenden Wahlen. Die Demokraten seien „verrückte Kommunisten“, die eigene Partei stehe für „gesunden Menschenverstand“.
Mamdani: Stadt verheimlichte nach 9/11 giftige LuftNach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vor fast 25 Jahren hat die New Yorker Stadtverwaltung offenbar das Ausmaß der Luftbelastung mit Asbest und anderen Giftstoffen vertuscht. Bürgermeister Zohran Mamdani gab am Dienstag zehntausende Dokumenten frei, die dies belegen sollen. Viele Menschen seien damals krank geworden, weil die Verantwortlichen „sie belogen haben und ihnen sagten, es sei sicher, die giftige Luft einzuatmen“, sagte der Bürgermeister.Die Stadtverwaltung habe mit ihrer Vertuschungsaktion die eigene Haftung begrenzen wollen, sagte Mamdani weiter. Insgesamt sollen dazu 173.000 Seiten binnen zwölf Monaten online veröffentlicht werden. Die Nicht-Regierungsorganisation Health Watch hatte die Stadt auf Herausgabe der Informationen verklagt. Mamdani berichtete, die Dokumente seien in 68 Boxen in einem Büro gelagert und erst im vergangenen Jahr entdeckt worden. Er stellte 34 Millionen Dollar zur Verfügung, um die Dokumente von Juristen überprüfen und nötigenfalls schwärzen zu lassen. Dann sollen sie auf einem Onlineportal hochgeladen werden. Der bekannte Talk-Show-Moderator Jon Stewart, der sich seit langem für die Belange der Opfer und Hinterbliebenen der Terroranschläge einsetzt, sagte bei der Pressekonferenz, die Stadt habe offensichtlich gewusst, dass die Luft in Manhattan noch ein Monat nach dem Anschlag giftig war. „Aber um fair zu sein: Sie haben die Information nur für 25 Jahre zurückgehalten“, sagte Stewart.Nach Angaben der amerikanischen Gesundheitsbehörden starben mehr als 9400 Menschen an Krebs und anderen Krankheiten, die durch den Staub und Rauch beim Einsturz des World Trade Centers verursacht wurden. Das sind mehr als drei Mal so viele Todesopfer als bei den Anschlägen selbst, bei denen 2977 Menschen getötet wurden. Namen von Verantwortlichen nannten Mamdani und Health Watch nicht. Die Dokumente könnten aber den früheren Bürgermeister Rudy Giuliani belasten, der zum Zeitpunkt der Anschläge im Amt war, und seinen Nachfolger Michael Bloomberg.
Vor Trump-Besuch Drohne in Irland gesichtet Kurz vor einem Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist in Irland eine große Drohne gesichtet worden – jetzt laufen Ermittlungen der Sicherheitsbehörden dazu. Die Polizei in Dublin gab bekannt, dass am Dienstagabend ein „nicht identifiziertes Objekt“ über dem Meer an der Ostküste Irlands gemeldet worden sei und dass dazu nun ermittelt werde. Die Luftfahrtbehörde AirNav berichtete, dass ein „Flugzeug mit Ziel Dublin“ die Sichtung gemeldet habe.“ AirNav sprach von einer „möglichen Drohne“.Irischen Medienberichten zufolge hatte der Pilot einer Linienmaschine beim Anflug auf den Flughafen von Dublin eine große schwarze Drohne auf etwa 1800 Metern Höhe gemeldet. Unklar ist, wer die Drohne steuerte und welche Absicht dahinter steckte.Trump wird am Wochenende zu einem privaten Besuch in Irland erwartet, wo er einen Golfplatz in Doonbeg an der Westküste besitzt. Dort will er beim Golfturnier Irish Open dabei sein. Medienberichten zufolge will er bereits am Samstag in Dublin auch führende irische Politiker treffen. Die Rede ist von drastischen Sicherheitsmaßnahmen.
„South Park“ nennt sich in „South America“ umDie satirische Zeichentrickserie „South Park“ hat angekündigt, sich als Reaktion auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump – die teils von Apple und Google übernommen wurden – fortan „South America“ zu nennen. „Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in South America“, erklärten die Schöpfer der beliebten US-Serie, Trey Parker und Matt Stone, am Dienstag auf der offiziellen Seite der Serie im Onlinedienst X. Trump hatte erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er im Handelsstreit mit Kanada den Ontariosee an der Grenze zum nördlichen Nachbarn per Erlass zum „Lake America“ machte. Am Sonntag schlug er dann vor, den Bundesstaat New Mexico in „New America“ umzubenennen.
Richterliche Verwirrung um Wahlkreise in MissouriVor den Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten versuchen die Parteien häufig, sich über den Neuzuschnitt von Wahlkreisen Vorteile zu verschaffen. Sehr eifrig waren dabei zuletzt Präsident Donald Trumps Republikaner, auch im Bundesstaat Missouri. Widersprüchliche Gerichtsentscheidungen zum Zuschnitt der Wahlkreise sorgen nun aber weniger als zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen für Verwirrung. Zunächst wies der Supreme Court am Dienstag einen Eilantrag ab, mit dem die Republikaner neue und für sie vorteilhafte Wahlkreiseinteilungen durchsetzen wollten. Die Partei hatte auf das Oberste Gericht in Washington gesetzt, um eine Entscheidung von Richtern in Missouri zu kippen, wonach der neue Wahlkreiszuschnitt für die Kongresswahlen im November nicht verwendet werden darf.Aufgrund der Entscheidung aus Washington wäre der Zuschnitt der Wahlkreise der vorherigen Wahlen 2022 und 2024 auch in diesem Jahr erhalten geblieben. Allerdings entschied ein Bezirksrichter in Missouri kurz nach dem Supreme Court anders: Er ordnete an, dass der Bundesstaat weiterhin die neuen Zuschnitte beibehalten müsse, die kurz zuvor bei den parteiinternen Vorwahlen genutzt worden waren.
ICE soll Zugang zu Steuerdaten verwehrt werdenDie umstrittene Einwanderungsbehörde ICE darf keinen Zugriff auf vertrauliche Steuerzahlerdaten von Migranten ohne Aufenthaltstitel erhalten. Das Berufungsgericht für den Hauptstadtbezirk Washington erklärte eine Vereinbarung von ICE mit der Steuerbehörde IRS aus dem vergangenen Jahr am Dienstag für rechtswidrig. Das Gericht bestätigte ein erstinstanzliches Urteil, das die Weitergabe der Angaben von 1,28 Millionen Menschen vorerst gestoppt hatte. In den Vereinigten Staaten geht ein Großteil der Millionen von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus einer regelmäßigen Arbeit nach und zahlt Steuern. Die für die Erhebung der Bundeseinkommensteuer zuständige Behörde IRS verfügt somit über die persönlichen Daten von Millionen dieser Menschen wie etwa Adresse, Lohn und Familienstand.
Trump schenkte Natalie Harp 45.000 Dollar zu WeihnachtenUS-Präsident Donald Trump hat seiner Assistentin Natalie Harp und zwei weiteren Mitarbeitern zu Weihnachten Geldgeschenke in Höhe von jeweils 45.000 Dollar (rund 38.700 Euro) gemacht. Das Weiße Haus bestätigte am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Plattform X Medienberichte der „Washington Post“ und „Politico“. Die Geschenke entsprechen etwa einem Drittel des Jahresgehalts von 150.000 Dollar, das die drei Mitarbeiter jeweils für ihre Tätigkeit im Weißen Haus erhalten, wie US-Medien berichteten.Der Präsident pflege seit Langem die Tradition, Menschen aus seinem Umfeld zu Weihnachten Geschenke zu machen, darunter gelegentlich auch Mitarbeiter und Berater, schrieb die Pressestelle des Weißen Hauses auf X. „Die hier zur Diskussion stehenden Geschenke stehen in keinerlei Zusammenhang mit den offiziellen Aufgaben dieser Personen in der Regierung und sind daher nach den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards vollkommen zulässig“, hieß es weiter.Über die Rolle von Natalie Harp, die sich im engsten Machtzirkel von Donald Trump bewegt, wird seit Wochen geredet: Die frühere TV-Moderatorin gilt als eine der loyalsten Vertrauten des US-Präsidenten. Die 35-Jährige gehört in Trumps zweiter Amtszeit zu seinem direkten Umfeld und arbeitet nach Angaben des Weißen Hauses als Assistentin des Präsidenten. Sie tritt öffentlich kaum in Erscheinung. Medien schreiben ihr jedoch eine wichtige Rolle beim Zugang zu Trump zu. Einer ihrer Aufgaben soll Medienberichten zufolge darin bestehen, Beiträge auf Trumps Account beim sozialen Netzwerk Truth Social zu veröffentlichen: Trump diktiere, Harp tippe. Truth Social ist ein wichtiges Kommunikationsmittel des Präsidenten.Bei den beiden anderen Beschenkten handelt es sich den Berichten zufolge um Trumps 26 Jahre alten persönlichen Assistenten Chamberlain Harris und die 31 Jahre alte Kommunikationsberaterin Margo Martin.
Trump begrüßt AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt als „wirklich großen Abend“Zwei Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Donald Trump den Wahlerfolg der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD als „wirklich großen Abend“ begrüßt. Die AfD nannte er am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social zwar nicht ausdrücklich, schrieb aber: „Wow! Die populistische Partei in Deutschland hatte gerade einen wirklich großen Abend.\" In Anlehnung an seinen Maga-Slogan „Make America Great Again“ fügte der US-Präsident das auf Deutschland umgemünzte Akronym „MGGA“ hinzu, was offenbar „Make Germany Great Again“ bedeuten soll (Macht Deutschland wieder großartig).Weiter schrieb Trump über den Wahlerfolg der rechtsextremistischen Partei: „Sie haben endlich genug von den absolut schrecklichen Einwanderungsregeln und -vorschriften, die Deutschland so sehr geschadet haben.“ Er fügte hinzu: „Sie sind auf dem Vormarsch und lassen sich das nicht mehr gefallen.“
Trump verhängt Einfuhrsperre für einige kanadische ProdukteAls Reaktion auf kanadische Gegenzölle hat Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit dem Nachbarland nachgelegt. Trump verhängte am Dienstag per Dekret eine Einfuhrsperre für bestimmte kanadische Produkte, darunter alkoholische Getränke sowie einige Milchprodukte. Für weitere Waren aus Kanada, darunter Matratzen, Motorboote und Golf-Mobile, wurden zudem per Präsidentenverordnung die Zölle um 50 Prozent erhöht. Das Einfuhrverbot tritt laut der Verordnung am 29. September in Kraft, der Zollaufschlag laut weiterer Verordnung vom 15. September an.Trump hatte zuvor zudem damit gedroht, kanadische Produkte aus einem staatlichen Beschaffungsprogramm auszuschließen. Er weise die Behörden an, „Produkte kanadischen Ursprungs aus den Multiple Award Schedules der GSA zu entfernen“, erklärte er in Onlinediensten, wobei er sich auf ein Programm der Beschaffungsbehörde General Services Administration für langfristige Verträge bezog. Diese Verträge hätten einen Umfang von mehr als 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) je Jahr, fügte Trump hinzu. Die von ihm angekündigte Maßnahme gelte, „sofern Kanada nicht wieder vollständige und faire Gegenseitigkeit für amerikanische Landwirte und Unternehmen herstellt“.