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11.03.2026
13:51 Uhr
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Die Behörde des Kulturstaatsministers blamiert sich immer weiter: Die Absageschreiben an die drei aus der Juryliste für den Deutschen Buchhandlungspreis wieder ausgesonderten Läden zeigen, dass man es mit der Wahrheit nicht so genau nahm.

In den heute öffentlich gewordenen E-Mails vom 10. Februar dieses Jahres, mit denen der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) jene drei Buchhandlungen, die von seinem Amt aus der Juryliste zum Deutschen Buchhandlungspreis gestrichen wurden, über deren Nichtberücksichtigung bei der Preisvergabe informierte, stehen gleichlautend jeweils zwei interessante Sätze. Einmal: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie von der unabhängigen Jury nicht für eine Auszeichnung ausgewählt wurde.“ Das war eine Lüge. Und dann am Schluss: „Im Auftrag“. Das war die Wahrheit.
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Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Literatur" und „Literarisches Leben“.
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