|
20.09.2026
17:00 Uhr
|
Was ist los in Frankfurt & Hessen? Lesen Sie aktuelle News & Nachrichten im News-Ticker von heute ► Was heute wichtig ist, erfahren Sie bei der F.A.Z.

Maintal: Wohnhaus nach Küchenbrand unbewohnbarMaintal. Bei einem Brand in Maintal (Main-Kinzig-Kreis) ist ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer vermutlich in der Küche des Hauses aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Küche bereits in Vollbrand. Eine weitere Ausbreitung der Flammen konnte verhindert werden. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Zur Klärung der Brandursache laufen die Ermittlungen. (dpa)
Hessen will Referendariat verkürzen Wiesbaden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen hat geplante Reformen in der hessischen Lehrkräfteausbildung kritisiert. „Die Pisa-Studien zeigen, dass Grundschülerinnen und Grundschüler in Deutschland nicht ausreichend Sicherheit im Lesen, Rechnen und Schreiben erlangen“, sagte Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen. Es bestehe ein großer Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Einkommen der Eltern und den Schülererfolgen. Besonders in Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sei die Situation aufgrund von Lehrkräftemangel und unzureichender Ausbildung problematisch. „Und in dieser Situation will man weiter an der Lehrkräfteausbildung kürzen. Das ist das völlig falsche Signal.“Darauf reagierte der Sprecher des hessischen Kultusministeriums in Wiesbaden kritisch. „Diese Darstellungen sind insgesamt irreführend“, sagte er. „Hessen zählt zu den Ländern mit absolut stabiler Unterrichtsversorgung und fundierter Lehrkräfteausbildung.“Hintergrund sind Reformpläne der schwarz-roten Landesregierung. Diese will den Vorbereitungsdienst für angehende Lehrkräfte von bisher 21 auf 18 Monate verkürzen, um den Berufseinstieg zu beschleunigen. Gegen die Pläne hatten rund 300 Referendare, Ausbilder und Unterstützer am Samstag in Marburg demonstriert.„Kürzungen im hessischen Bildungssystem darf es nicht geben“, forderte Hartmann. „Der Kultusminister muss aufhören, sich an einzelnen Kennzahlen festzubeißen, sondern muss akzeptieren, dass es ein übergreifendes Problem gibt und muss mit den Schulen ins Gespräch kommen, wie wir gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler in Hessen tatsächlich herstellen können.“ (dpa)
Regen und Wolken bestimmen das Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen wird es in Hessen immer wieder Regenschauer und Wolken geben, gelegentlich heitert es auf. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wechseln sich heute Nachmittag einzelne Schauer und auflockernde Bewölkung ab. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 22 Grad. Dazu weht mäßiger, zeitweise stark böiger Westwind.Am Montag bleibt es wechselnd bewölkt und überwiegend trocken bei gleichbleibenden Temperaturen. Am Dienstag ist es zunächst vielfach stark bewölkt und neblig-trüb. Im Süden lockert es im Tagesverlauf auf, im Norden kann etwas Regen oder Sprühregen fallen.Am Mittwoch wird es im Süden zunächst heiter. Von Nordwesten ziehen im Tagesverlauf dichtere Wolken auf. Die Temperaturen erreichen 20 bis 23 Grad. In der Nacht zum Donnerstag sind laut DWD gebietsweise schauerartiger Regen und im Norden auch einzelne Gewitter möglich. (dpa)
Zehn Fälle von Hasenpest in Hessen bislangWiesbaden. In Hessen sind dieses Jahr bereits zehn Fälle der gefährlichen Hasenpest gemeldet worden. Das teilte das hessische Landwirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Im vergangenen Jahr seien es insgesamt 24 Fälle gewesen, 2024 nur 7 Fälle.Hasenpest wird von Stäbchenbakterien ausgelöst. Von ihr sind meist Feldhasen betroffen, viele erkrankte Tiere sterben. Zuvor magern sie stark ab, wirken teilnahmslos und können sich weniger scheu gegenüber Menschen verhalten. Das erhöht das Risiko eines ungewollten Kontakts. Die Hasenpest ist auch auf den Menschen übertragbar, dabei beginnt sie meist mit grippeartigen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In den meisten Fällen kann sie mit Antibiotika behandelt werden.Bundesweit seien bis zum 9. September 129 Fälle von Hasenpest gemeldet worden, davon zehn in Hessen. Im Vergleich zu 2024 nahmen die Fallzahlen zu, vermutlich auch deswegen, weil es insgesamt mehr Hasen gibt.In Hessen verteilen sich die Fälle in diesem Jahr wie folgt:vier Fälle im Landkreis Gießendrei Fälle im Landkreis Main-Kinzigdrei Fälle im Landkreis Limburg-WeilburgAuch im vergangenen Jahr gab es in diesen Landkreisen Fälle, außerdem wurde die Hasenpest 2025 noch aus Stadt und Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Groß-Gerau, Schwalm-Eder und Marburg-Biedenkopf gemeldet. (dpa)
Schüsse auf AutoFrankfurt. In der Frankfurter Innenstadt ist am Samstag mehrfach auf ein Fahrzeug geschossen worden. Das teilte die Polizei auf Anfrage am späten Abend mit. Den Angaben zufolge ereignete sich die Tat am frühen Abend im Stadtteil Eckenheim an der Niederbornstraße. Verletzt worden sei niemand. Die Fahndung nach dem Täter hält aktuell an.Offenbar sollte das Auto gerade abgeschleppt werden, als plötzlich Schüsse erfolgten und die Heckscheibe trafen. Diese wurde komplett zerstört. Die Polizei sperrte umgehend die umliegenden Straßen ab und leitete eine Fahndung nach dem Schützen ein.
Entlaufene Pferde kollidieren mit Auto Hatzfeld/Eder. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist ein entlaufenes Pferd bei einem Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verletzt worden. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen mitteilte, kollidierte der Autofahrer am frühen Morgen auf der Bundesstraße 253 in Hatzfeld mit insgesamt drei Pferden. Der Mann überstand den Unfall demnach unbeschadet, ebenso wie eines der Pferde. Ein zweites verstarb noch an der Unfallstelle, das dritte Pferd wurde mit Verletzungen in eine Tierklinik gebracht. Woher die Tiere stammten, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht sagen. (dpa)
Polizeibeamte stoppen Räuber in FrankfurtFrankfurt. Polizeibeamte haben in Frankfurt am Main einen versuchten Raubüberfall beobachtet und die beiden Tatverdächtigen im Alter von 25 und 27 Jahren vor Ort festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Innenstadt um kurz nach Mitternacht zunächst zu einem Streit zwischen einem 26 Jahre alten Mann und den beiden Tatverdächtigen. Einer der beiden habe den 26-Jährigen dann im Würgegriff gepackt, während der andere dem Opfer eine kleine Menge Bargeld abgenommen habe, hieß es. Den in der Nähe stehenden Polizisten sei es gelungen, die Tat zu stoppen und die Verdächtigen festzunehmen. (dpa)
Dietzhölztal: Kiste mit Sprengstoff in altem Haus entdecktIn Dietzhölztal im Lahn-Dill-Kreis ist bei Sanierungsarbeiten in einem alten Haus eine Kiste mit altem Sprengstoff entdeckt worden. Der Fund sei am Freitag im Ortsteil Rittershausen gemacht worden, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk (HR) berichtet. Senderangaben zufolge habe die Polizei auf der Kiste den Aufdruck einer Chemiefirma festgestellt, die in den 1920er Jahren Sprengstoff produzierte.Weil der Sprengstoff als zu gefährlich für einen Abtransport eingeschätzt worden sei, hätten Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes (KMRD) das Material am Abend in der Nähe auf einem Feld am Ortsausgang kontrolliert gesprengt, erklärte die Polizeisprecherin. Die Sprengung sei reibungslos verlaufen. Eine Evakuierung sei nicht nötig gewesen. (dpa)
Zehnjährige bei Unfall in Frankfurt verletztFrankfurt. Ein zehn Jahre altes Mädchen ist mit ihrem Fahrrad bei einem Verkehrsunfall in Frankfurt-Bockenheim verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war das Mädchen am Freitagmorgen mit dem Rad unterwegs, als es beim Überqueren einer Straße mit einem Auto zusammenstieß.Die Zehnjährige stürzte und erlitt unter anderem Verletzungen im Gesichtsbereich. Sie kam in ein Krankenhaus. Der 62 Jahre alte Autofahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt.Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Ursache auf. Am Fahrrad und am Auto entstand Sachschaden. (dpa)
Tödlicher Unfall auf der B252: Mann weiter in LebensgefahrDiemelstadt. Nach der tödlichen Kollision zwischen einem Wohnmobil und einem Auto in Diemelstadt schwebt ein 88 Jahre alter Mann laut Polizei weiter in Lebensgefahr. Der Mann sei der Beifahrer des Autos gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei Kassel. Zwei weitere Insassen des Wagens, eine 87 Jahre alte Frau und ein 91 Jahre alter Mann, starben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiter an. Die Fahrzeuge waren am Freitagmittag auf der Bundesstraße 252 frontal zusammengestoßen. Für den 90 Jahre alten Fahrers des Wagens bestand laut Polizei keine Lebensgefahr mehr, ebenso wie für den 73-Jährigen, der das Wohnmobil gesteuert hatte. Um herauszufinden, wie der Unfall ablief und was zu dem Zusammenstoß führte, wurde den Angaben zufolge ein Gutachter hinzugezogen. (dpa)
Nach heiterem Start wird das Wochenende unbeständigOffenbach. Nach einem zunächst freundlichen Start in das Wochenende wird das Wetter in Hessen am Sonntag unbeständiger. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist es am Samstag zunächst heiter. Im Tagesverlauf ziehen von Nordwesten her mehr Wolken auf. Es bleibt aber trocken. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 25 Grad. Dazu weht ein mäßiger, in exponierten Lagen stark böiger Südwestwind.Am Sonntag ist es meist stark bewölkt und vor allem in der Nordhälfte regnerisch. Im Laufe des Nachmittags geht der Regen in Schauer über, dazu lockert die Bewölkung örtlich auf. Die Höchstwerte liegen den Meteorologen zufolge bei 20 bis 24 Grad, in Hochlagen um 18 Grad. Es weht ein mäßiger, zeitweise stark böiger Wind aus westlichen Richtungen. Im höheren Bergland sind stürmische Böen möglich.Zum Wochenbeginn bleibt es wechselhaft. Am Montag ist es wolkig, im Norden zeitweise stärker bewölkt. Dort kann es zeitweise etwas regnen, sonst bleibt es meist trocken bei 17 bis 22 Grad. (dpa)
Rhein begrüßt angekündigte SpritpreisbremseWiesbaden. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat den angekündigten Tankrabatt als „wichtiges Signal“ gegen immer weiter steigende Energiepreise bezeichnet. „Die Spritpreisbremse an der Zapfsäule kommt“, erklärte er am Abend. Es sei richtig, dass der Staat Steuermehreinnahmen nutze, „um Autofahrer zu entlasten und ihnen unter die Arme zu greifen, anstatt sie weiter zur Kasse zu bitten“.Jetzt gehe es darum, dass die Entlastung beim Tanken bei den Menschen auch ankomme, und nicht im Supermarkt wieder vom Staat kassiert werde. Mehr Steuern auf Tabak, Zucker, Schaumwein und Alkohol lehne er deshalb ab, sagte Rhein.Vorgesehen ist ein Entlastungspaket, dass unter anderem einen neuen, bis Ende des Jahres geltenden Tankrabatt bringen soll. Angestrebt wird, dass er ab Anfang Oktober gilt.Weiter ist ein Spritpreisdeckel geplant. Der Bund werde Gespräche mit der Mineralölwirtschaft führen, mit dem Ziel, spätestens zum 1. Januar 2027 einen Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einzuführen, teilte die Bundesregierung mit. Das Entlastungsvolumen der beschlossenen Maßnahmen liegt laut Regierung bei 2,5 Milliarden Euro. Die Länder sollen sich mit 50 Prozent an den Kosten beteiligen. Die Steuern auf Benzin und Diesel sollen um faktisch 17 Cent gesenkt werden. (dpa)
Kelkheim: 82 Jahre alter Mann entlarvt Betrüger Kelkheim. Zwei mutmaßliche Betrüger sind im Kontext der Abzockmasche „falsche Polizeibeamte“ in Kelkheim (Main-Taunus-Kreis) festgenommen worden. Die Männer im Alter von 19 und 21 Jahren stehen im Verdacht, als sogenannte Abholer für eine Bande tätig gewesen zu sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Polizeipräsidium Westhessen mitteilten.Demnach hatte zuvor ein 82 Jahre alter Mann einen Anruf von einem Unbekannten erhalten, der sich als Angehöriger der Kriminalpolizei Frankfurt ausgab. Dem Senior sei vorgetäuscht worden, dass es in Kelkheim zu einer Einbruchsserie gekommen sei. Er habe Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung bereitlegen sollen. Der Mann durchschaute laut Mitteilung jedoch die Masche und verständigte die Polizei.Bei einer fingierten Übergabe nahmen Einsatzkräfte die beiden Verdächtigen den Angaben zufolge am Donnerstagnachmittag fest. Gegen die Männer bestehe der Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betruges, hieß es. Gegen sie sei ein Haftbefehl beantragt worden. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)