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10.08.2026
20:08 Uhr
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Trinkwassernotstand in Weilrod Weilrod. Nach der Gemeinde Schmitten hat auch die Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis den Trinkwassernotstand ausgerufen. Die Gefahrenabwehrverordnung ist laut einer Mitteilung von Bürgermeister Götz Esser (Freie Wähler) am Montag in Kraft getreten. Somit ist es verboten, Wasser zu verschwenden und zu speichern. Insbesondere dürfen Gärten und andere Flächen nicht gewässert werden. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro rechnen. Die Gemeinde reagiere damit auf den stark gestiegenen Wasserverbrauch. „Nachdem Appelle und freiwillige Einschränkungen über längere Zeit funktioniert hatten, zeigt insbesondere der Verbrauch des vergangenen Wochenendes, dass freiwillige Maßnahmen derzeit nicht mehr ausreichen\", heißt es in der Mitteilung. Bis zum Wochenende habe die Weilroder Wasserampel noch auf Gelb gestanden. „Über einen längeren Zeitraum hatte es den Anschein, dass die wiederholten Appelle der Gemeindeverwaltung zum sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit unserem Trinkwasser Wirkung zeigen“, so der Bürgermeister. Dann aber sei der Verbrauch wieder deutlich gestiegen. Am vergangenen Wochenende sei ein Mehrverbrauch von rund 500 Kubikmetern verzeichnet worden. Das sei angesichts der Trockenheit und der Waldbrandgefahr in Hessen nicht hinnehmbar. In Schmitten im Taunus gilt der Trinkwassernotstand seit vergangenem Mittwoch. Die Städte Kronberg, Oberursel und Steinbach haben die Wasserampeln auf Rot geschaltet. Dort wird also derzeit auf Appelle gesetzt, um den Notstand nach der Gefahrenabwehrordnung noch zu vermeiden. In der Kreisstadt Bad Homburg steht die Ampel auf Gelb.
Behinderungen auf A45 nach Lkw-BrandAßlar. Nach einem Lkw-Brand auf der Autobahn 45 im Lahn-Dill-Kreis ist weiterhin nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung freigegeben. Auf der Strecke müssten Fahrbahnschäden beseitigt werden, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Im Laufe des Tages sollen weitere Informationen folgen. Der brennende Lastwagen hatte am Montag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A45 in der Nähe von Aßlar geführt. Wie die Polizei Mittelhessen mitteilte, musste die Autobahn zwischen dem Kreuz Wetzlar und der Abfahrt Ehringshausen zwischenzeitlich in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer. Der Lastwagen, der in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs gewesen sei, habe zunächst einen Reifenschaden gehabt. Dann habe es gebrannt und das Feuer sei auf das Fahrzeug übergetreten, sagte ein Sprecher. (dpa)
In Hessen bleibt es weiterhin heißOffenbach. Hitze, Sonne und weiterhin kein Regen in Sicht: Das Wetter in Hessen wird von hohen Temperaturen bestimmt. Die Höchstwerte liegen am Dienstag mit 24 bis 28 Grad zunächst etwas niedriger, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Im Süden werden bis zu 31 Grad erreicht. Dabei bleibt es weiterhin sonnig und trocken. Am Mittwoch steigt das Thermometer teilweise wieder weit über 30 Grad. Den Meteorologen zufolge werden Höchsttemperaturen zwischen 27 Grad in Nordhessen und 33 Grad an Rhein und Main erwartet.Am Donnerstag und am Freitag soll es dann noch heißer werden. Maximal 30 bis 34 Grad werden am Donnerstag erwartet, im Südwesten sind bis zu 37 Grad möglich. Am Freitag könnte die Temperatur auf bis zu 34 bis 38 Grad steigen. (dpa)
Jugendliche bei Neu-Isenburg angefahren und schwer verletztNeu-Isenburg. Eine Jugendliche ist auf einer Landstraße im Kreis Offenbach von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 14-Jährige sei am späten Montagabend aus einem Bus bei Neu-Isenburg ausgestiegen und über eine rote Ampel gelaufen, teilte die Polizei mit. Dann kam es zum Unfall. Sanitäter versorgten das Mädchen und brachten es ins Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen Schock. (dpa)
Einschulung für 58.400 GrundschülerWiesbaden. Großer Tag für die Kleinen: Am Dienstag beginnt für viele Erstklässler in Hessen die Schule. Nach Angaben des Kultusministeriums in Wiesbaden werden dieses Jahr rund 58.400 Jungen und Mädchen im Land eingeschult - an vielen Schulen findet das traditionell am Dienstag statt. Für diese Kinder gilt seit dem 1. August bundesweit ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen gewährleisten müssen.Bis 2029 soll dieser Anspruch schrittweise auf alle Grundschuljahrgänge ausgeweitet werden. Nach Einschätzung von Kultusminister Armin Schwarz (CDU) sind die Schulen gut vorbereitet. Er gehe davon aus, dass jedem Kind in der ersten Klasse bei Bedarf ein Ganztagsplatz zur Verfügung gestellt werden könne, sagt Schwarz kürzlich.Bereits am Montag endeten für die älteren Schülerinnen und Schüler in Hessen die Sommerferien. Insgesamt sitzen rund 809.000 Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern - rund 6000 mehr als noch 2025, wie das Ministerium mitteilte. Und auch für 67.000 Lehrkräfte ging es zurück an die Schulen. (dpa)
Rheingau-Taunus-Kreis: Wieder Waldbrand nahe Bad SchwalbachWieder ist in der Nähe von Bad Schwalbach ein Waldstück in Brand geraten. Wie der Katastrophenschutz Rheingau-Taunus-Kreis meldet, brennen etwa 8000 Quadratmeter Waldfläche zwischen Hohenstein, Born und Bad Schwalbach. Die Rauchentwicklung sei stark sichtbar. Temperaturen und Wind erschwerten die Löscharbeiten. Kräfte der Feuerwehr arbeiteten daran, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. (mthe.)
Trinkwasser in Kronberg verunreinigtKronberg. In einem Teil von Kronberg im Taunus ist am Montag zeitweise das Trinkwasser verunreinigt gewesen. Am Mittag meldete die Integrierte Leitstelle des Hochtaunuskreises, im Bereich \"Am Schafhof\" im Süden der Stadt solle Leitungswasser weder getrunken noch zum Zubereiten von Lebensmitteln verwendet werden. Auch für die Körperpflege sollten die Einwohner es nicht benutzen, sondern nur abgepacktes Wasser aus dem Einzelhandel. Weiterhin forderte der Landkreis die Kronberger in dem Gebiet nahe der S-Bahn-Haltestelle Kronberg Süd auf, die Wasserzufuhr zu ihrem Haus abzustellen. Laut der Mitteilung arbeiteten die zuständigen Stellen und die Feuerwehr mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben. Am Nachmittag gab die Leitstelle dann schließlich Entwarnung.
Auf Feld bei Dieburg stehen 90 Strohballen in Flammen Dieburg. Bei Dieburg in Südhessen musste die Feuerwehr am Wochenende einen Brand von Strohballen löschen. Am Samstagabend wurden die Helfer alarmiert, wie die Polizei am Montag berichtet hat. 90 Ballen standen auf einem Feld in der Nähe des Großwiesenwegs in Flammen. Der Polizei zufolge entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand.
Bahnstrecke Hanau - Friedberg wieder freiNidderau. Nach knapp vier Wochen ist die Bahnstrecke zwischen Hanau und Friedberg seit Montagmorgen wieder frei. Sie sei seit fünf Uhr wieder befahrbar, sagte eine Bahnsprecherin. Am 16. Juli waren in dem Bahnhof von Nidderau im Main-Kinzig-Kreis zwei Waggons eines Güterzugs entgleist, dabei wurde auch das Gleisbett beschädigt. Die Bahnstrecke wurde gesperrt, die ausfallenden Züge der Regionalbahn 49, die von Friedberg bis zum Hauptbahnhof in Hanau führt, wurden durch einen Busnotverkehr ersetzt. (dpa)
Weiterhin sonniges und trockenes Wetter in HessenOffenbach. Das Wetter in Hessen bleibt diese Woche überwiegend sonnig und trocken – das dürfte am Mittwoch eine gute Sicht auf die Sonnenfinsternis ermöglichen. Laut dem Deutschen Wetterdienst wird es am Mittwoch tagsüber sonnig und es bleibt auch in der Nacht klar und trocken. Der Montag wird ebenfalls sonnig und trocken, im Südosten sind am ehesten kurze Schauer möglich. Im Süden kann es sogar bis 36 Grad heiß werden, sonst liegen die Temperaturen zwischen 29 und 34 Grad. Die Nacht zum Dienstag bringt laut den Meteorologen Abkühlung: zwischen 15 und 19 Grad im Süden und 10 bis 14 Grad im Norden.Auch Dienstag und Mittwoch wird es tagsüber warm und sonnig mit Temperaturen am Tag zwischen 25 und 33 Grad. (dpa)
In Hessen hat die Schule wieder begonnenWiesbaden. Volle Busse, leere Freibäder: Diese Woche beginnt für die Kinder und Jugendlichen in Hessen wieder die Schule. Zum neuen Schuljahr sitzen etwa 809.000 Schülerinnen und Schüler in Hessens Klassenzimmern, wie das Kultusministerium mitteilte. Die allermeisten von ihnen beginnen am Montag.Dieses Schuljahr werden demnach 58.400 Kinder im Land eingeschult - an vielen Schulen findet das traditionell am Dienstag statt. Für diese Kinder gilt seit dem 1. August ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen gewährleisten müssen. Und auch für 67.000 Lehrkräfte geht es zurück an die Schulen. (dpa)
Eichenprozessionsspinner breitet sich in Hessen weiter aus Kassel/Gießen/Frankfurt. Der Eichenprozessionsspinner hat sich in Hessens Wäldern weiter ausgebreitet. Die insgesamt hohen Temperaturen in diesem Jahr hätten die Entwicklung des Insekts in Hessens Staatsforst begünstigt, erklärte ein Sprecher des Landesbetriebs Hessen Forst. Der Verbreitungsschwerpunkt des Eichenprozessionsspinners in den warmen Regionen in Süd- und Mittelhessen habe sich so ausgeweitet. „Zudem tritt er dieses Jahr auch in Bereichen auf, die bislang keine nennenswerten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners zu verzeichnen hatten, beispielsweise in Nordhessen“, erklärte er. Aufgrund der fortschreitenden Klimaerwärmung sei mittel- bis langfristig eine weitere Ausbreitung in bislang weniger betroffene nördlichere Landesteile zu erwarten. Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner im Staatswald nimmt Hessen Forst dem Sprecher zufolge nicht vor. Er komme natürlicherweise im Wald vor und sei aus forstbetrieblicher Sicht aktuell kein wesentlicher Waldschädling. Die Population schwanke zudem stark mit der Witterung. Auch könne der Blattfraß an Eichen in der derzeitigen Befallsstärke von den Bäumen in der Regel ausgeglichen werden. Statt auf Pflanzenschutzmittel setze der Landesbetrieb auf Monitoring, Schutzkleidung für Beschäftigte und organisatorische Maßnahmen wie das zeitweise Meiden belasteter Bereiche.Auch Hessens Kommunen berichten von einer deutlichen Zunahme des Eichenprozessionsspinners. In Gießen etwa sei die Population in diesem Jahr „extrem explodiert“, sagte eine Sprecherin der Stadt. Auch Kassel, Fulda und Wiesbaden verzeichnen einen deutlich stärkeren Befall. (dpa)
78 Jahre alter Mann fährt gegen Baum - tot Fulda. Ein Autofahrer ist bei einem Unfall Nahe Fulda ums Leben gekommen. Der 78-Jährige sei am Nachmittag auf einer Landstraße zwischen Fulda und Michelsrombach von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein akuter medizinischer Notfall die Ursache gewesen sein. Ein hinter dem 78-Jährigen fahrender Verkehrsteilnehmer hatte der Polizei zufolge zuvor eine auffällige Fahrweise des Wagens beobachtet. Nach dem Zusammenstoß mit dem Baum war der Motorraum des Autos in Brand geraten. Ersthelfer bargen den bewusstlosen Fahrer aus dem Wagen, bevor das Fahrzeug vollständig in Flammen stand. Der 78-Jährige wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb.Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Die Landstraße war wegen der Rettungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten rund drei Stunden gesperrt. (dpa)
Senior nach Unfall auf der A3 bei Seligenstadt reanimiertSeligenstadt. Ein 81 Jahre alter Autofahrer ist auf der A3 so schwer verletzt worden, dass er reanimiert werden musste. Er war am Morgen am Seligenstädter Dreieck von seiner Fahrspur abgekommen und mit einem rechts neben ihm fahrenden Wohnmobil-Gespann kollidiert. Sein Auto überschlug sich und blieb auf dem Seitenstreifen auf dem Dach liegen, wie die Polizei berichtete. Die Insassen waren zunächst im Fahrzeug eingeschlossen, konnten aber von Ersthelfern geborgen werden. Der 81 Jahre alte Mann musste reanimiert werden und wurde anschließend in ein Klinikum gebracht. Seine 74 Jahre alte Begleiterin wurde nur leicht verletzt. Die Fahrbahn Richtung Frankfurt war zunächst voll, später teilweise gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. (dpa)