Die Stadt Oberursel im Taunus hat mit Verwunderung darauf reagiert, dass der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) das Angebot zurückgezogen hat, ein Geschwindigkeitsdisplay für die Landesstraße L 3004 am Ortsausgang Hohemark zu sponsern. Der Verband hatte das auch damit begründet, dass die Stadt unzureichend mit ihm kommuniziere. „Diese Darstellung entspricht jedoch nicht den tatsächlichen Abläufen“, heißt es in einer städtischen Mitteilung vom Dienstag. Vielmehr habe der zuständige Stadtrat Andreas Bernhardt (Freie Wähler) „seit Beginn des Austauschs in regelmäßigem Kontakt mit den Vertretern des BVDM“ gestanden. Ein Termin für Ende Juni habe kurzfristig wegen einer Gremiensitzung abgesagt werden müssen. Statt Vorschläge für Ersatztermine aufzugreifen, habe sich der Verband direkt an Bürgermeisterin Antje Runge (SPD) gewandt und Ende Juli dann das Angebot zurückgezogen. Die Stadt bedaure das: „Ziel aller Beteiligten war und ist es, Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie zur Verringerung der Lärmbelastung an der Hohemark zu prüfen und, soweit rechtlich und fachlich möglich, umzusetzen.“ Hierfür sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten nötig. Die Stadt bleibe offen für einen konstruktiven Dialog.
