FAZ 01.10.2026
08:12 Uhr

Liveblog Ukrainekrieg: Wadephul will „partielle Waffenruhe“ für Getreideexport


Außenminister kritisiert Lawrow-Äußerung nach Treffen +++ Fünf Tote nach Angriffen auf ukrainische Energieanlagen +++ NATO verurteilt russische Gewaltandrohung „aufs Schärfste“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Liveblog Ukrainekrieg: Wadephul will „partielle Waffenruhe“ für Getreideexport

Estland verbietet Transit von russischem GetreideEstland hat den Transit von russischem und belarussischem Getreide durch sein Staatsgebiet verboten. Dies teilte Außenminister Margus Tsahkna am Donnerstag auf der Plattform X mit. Insidern zufolge nutzen russische Unternehmen inzwischen verstärkt Terminals in Ostsee- und Arktishäfen für den Getreideexport, die eigentlich für ‌Düngemittel, Kohle und ‌andere Güter ausgelegt sind. Hintergrund sind ukrainische Drohnenangriffe, die den Seetransport über das Schwarze Meer beeinträchtigt haben. Tsahkna erklärte, Estland werde Russland nicht dabei unterstützen, ​seinen Handel trotz des ⁠Angriffskriegs gegen die Ukraine aufrechtzuerhalten. Das baltische Land werde weder zur Finanzierung des russischen Krieges ​beitragen noch die Aggression der Führung in Moskau begünstigen. Belarus ist ein enger ⁠Verbündeter Russlands.

Bulgarien fordert Gespräche mit RusslandBulgarien hat Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs mit Russland gefordert — und dabei auf das nukleare Risiko verwiesen, das von Moskau ausgehe. „Wir müssen anfangen mit Russland zu reden“, sagte der bulgarische Regierungschef Rumen Radev am Mittwoch in Brüssel. „Das Wichtigste ist, die Bedingungen für Frieden vorzubereiten“, fügte er hinzu. Radev warnte, dass die militärische Unterstützung Kiews nicht ausreichen werde, da die Ukraine immer weniger in der Lage sei, sich vor russischen Angriffen zu schützen. „Wir sollten erkennen, dass es Grenzen dafür gibt, einfach nur Waffen zu liefern und zu unterstützen“, sagte er. Frieden werde „durch Diplomatie“ erreicht und „nicht durch Waffenlieferungen“. Radev hatte Bulgariens militärische Unterstützung für die Ukraine nach seinem Wahlsieg im April eingestellt.

Ukrainische Behörden melden nach russischen Angriffen fünf ToteNach massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Energieversorgung sprechen die Behörden mittlerweile von fünf Menschen, die ums Leben gekommen sind. Die ⁠Energieinfrastruktur von Kiew und der umliegenden Region sei das Hauptziel der Angriffe mit fast 190 Drohnen und ballistischen Raketen gewesen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. „Ein kombinierter Angriff dieses Ausmaßes hat seit dem Ende der vergangenen Heizperiode nicht mehr stattgefunden“, erklärte Ministerpräsident Serhij Korezkyj.Unter den fünf Todesopfern landesweit sei auch ein ‌Kind, sagte Selenskyj. Russland habe auch in den Regionen Schytomyr, Mykolajiw, Kirowohrad und Riwne kritische Infrastruktur angegriffen. Kiew war am Morgen nach den Luftangriffen wegen Bränden in dichten Rauch gehüllt. Die Rettungsdienste riefen die Anwohner auf, die Fenster geschlossen zu halten. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden zudem ‌Trümmerteile auf dem Gelände einer westlichen Botschaft im Zentrum ‌von Kiew gefunden. Um welche Vertretung es sich handelte, ließ er offen.Die russische Regierung erklärte, die Schläge hätten unter anderem einem Rechenzentrum der ukrainischen Streitkräfte in Kiew sowie Kraftwerken in ​der Umgebung gegolten. Zudem seien Industrieanlagen im Gebiet Odessa und Hafenanlagen in Ismajil getroffen worden. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden von den eingesetzten Waffen fünf Raketen und 155 Drohnen abgefangen. Selenskyj ⁠sagte, die ‌Ukraine habe in den vergangenen Tagen neue Ausrüstung zur Luftverteidigung erhalten. Er dankte den Partnerländern und bat zugleich um mehr Schutz für den Winter.

Ukraine meldet drei Tote im Raum Kiew nach russischen AngriffenBei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Kiew und die umliegende Region ‌sind ‌nach ukrainischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Sieben weitere ​Menschen seien ⁠verletzt worden. In Kiew seien Brände ausgebrochen, von denen ​Wohnhäuser, ein Geschäft und ⁠ein Lagerhaus betroffen seien.

Selenskyj verspricht DrohnenabwehrAngesichts massiver Probleme bei der Abwehr von russischen Drohnen mit Düsenantrieb hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine baldige Linderung in Aussicht gestellt. „Derzeit werden ukrainische Abfangraketen bereits unter Kampfbedingungen eingesetzt“, sagte das Staatsoberhaupt in einer Videobotschaft. Die Abfangrate sei jedoch noch zu niedrig. „Doch jede Woche soll sich die Trefferquote erhöhen“, versicherte Selenskyj. Für den Oktober seien konkrete Produktionsraten festgelegt worden. „Das ist eine strategische Aufgabe“, unterstrich der Staatschef.Nach Selenskyjs Worten wurden am Dienstag bis zum Abend von 29 russischen Drohnen mit Düsenantrieb 18 abgefangen. Diese schnellen und hochfliegenden Fluggeräte werden demnach derzeit von Kampfflugzeugen abgeschossen. Belgien hat dem Staatschef zufolge die Lieferung von drei F-16-Kampfflugzeugen bis Ende des Jahres zugesagt.Seit mehreren Wochen kommt vor allem die ukrainische Hauptstadt Kiew aufgrund ständig neu anfliegender Jetdrohnen nicht zur Ruhe. Am Montag gab es mehrere Drohneneinschläge auch im eigentlich gut geschützten Zentrum. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion. 

Merz sieht keinen Verhandlungswillen bei RusslandBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht das jüngste Gespräch zwischen Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow als Beleg für Russlands fehlende Bereitschaft zu ernsten Friedensverhandlungen. „Die anschließende Bewertung dieses Gesprächs durch Russland hat gezeigt, dass Russland offensichtlich überhaupt nicht an ernsthaften Gesprächen zum jetzigen Zeitpunkt interessiert ist“, sagte Merz am Dienstag in Berlin bei einer Pressekonferenz mit dem kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew.„Wir werden deswegen alle unsere Anstrengungen unternehmen, der Ukraine weiter behilflich zu sein, sie zu unterstützen“, fuhr der Bundeskanzler fort. Dies gelte „nicht nur militärisch, sondern auch politisch, finanziell, ökonomisch“.Der kasachische Präsident machte deutlich, dass er für ein Einfrieren von militärischen Operationen auf dem Gebiet der Ukraine sei, um Diplomatie und Verhandlungen zu ermöglichen. Er vermied jede direkte Kritik und sagte, sowohl Russland als auch die Ukraine seien gute Freunde Kasachstans.Den russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er gute Kontakte habe, halte er für eine herausragende Persönlichkeit und als Staatsmann für eine passende politische Figur, wie er laut offizieller Übersetzung der Pressekonferenz sagte.Tokajew sagte demnach über Putin: „Ich kenne ihn sehr gut. Und er verfügt über die notwendigen Charaktereigenschaften für die Rolle des Staatsoberhaupts von einem sehr großen Land mit einer sehr komplizierten Geschichte, mit eigenem Verständnis von strategischen Zielen, die vor diesem Land stehen.“ 

Tote bei Angriff mit Gleitbomben auf SumyBei russischen Luftangriffen auf die nordostukrainische Großstadt Sumy sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere sechs Menschen seien verletzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Demnach schlugen vier russische Gleitbomben im Stadtzentrum ein. Es sei auch ein Schulgebäude getroffen worden. „Ich danke den Lehrern und der Schulleitung: Die Kinder und die Lehrkräfte waren im Schutzraum, insgesamt 100 Leute wurden rechtzeitig evakuiert“, schrieb der Staatschef. Selenskyj zufolge bombardieren die „russischen Terroristen“ und „widerwärtigen Missgeburten“ Kinder, Schulen und gewöhnliche Häuser „einfach so“. Er forderte „realen Druck“ und nicht nur Worte von den Verbündeten in Amerika und Europa. 

Kiewer Uni stellt auf Fernunterricht umNach dem tödlichen russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im Zentrum Kiews hat die Taras-Schewtschenko-Universität der ukrainischen Hauptstadt vorübergehend auf Fernunterricht umgestellt. Bis zum 16. Oktober werde der Lehrbetrieb wegen der „sich verschlechternden Sicherheitslage in Kiew“ aus der Ferne organisiert, teilte die Universität am Dienstag mit.Die am Montag von einem russischen Drohnenangriff getroffene Akademie liegt nur wenige Straßen vom Hauptcampus der Schewtschenko-Universität entfernt. Sie trägt den Namen des ukrainischen Nationaldichters Taras Schewtschenko.Bei dem Angriff auf die Akademie war am Montag nach ukrainischen Angaben eine Frau getötet worden, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Wegen der verstärkten russischen Angriffe sagte der ukrainische Verteidigungsminister am Dienstag zudem eine geplante Reise nach Berlin ab. 

Wadephul redet der Slowakei ins Gewissen Außenminister Johann Wadephul hat von der Slowakei mehr Bündnissolidarität in den Maßnahmen gegen Russland gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung hätten beide Länder ihre „umfassende Unterstützung für die Ukraine“ bekräftigt, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem slowakischen Kollegen Juraj Blanár am Dienstag in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.Für den deutschen Außenminister gehört dazu auch die Abkoppelung von russischen Energielieferungen. Dafür müssten alle Partner „gemeinsam einstehen“, sagte er an Blanár  gerichtet. Auf Russland müsse „mehr Druck“ ausgeübt werden: „Russland zeigt keine Bereitschaft zu Frieden“, die Ukraine dagegen habe „ihre Bereitschaft wiederholt erklärt“, betonte Wadephul.Ohne die Slowakei direkt beim Namen zu nennen sagte Wadephul, es wäre „nicht nur unsolidarisch, es wäre unverantwortlich“, infrage zu stellen, dass die größte Gefahr für Europa „Putins kriegerischer Imperialismus“ sei. Die EU könne sich keine Blockaden durch einzelne Mitgliedstaaten etwa bei Sanktionen leisten.

Ukrainischer Verteidigungsminister sagt Deutschlandreise abDer ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara hat eine für den heutigen Dienstag geplante Reise nach Deutschland abgesagt. Chmara werde „wegen der Lage in der Ukraine und der Intensivierung der russischen Angriffe“ nicht wie geplant nach Deutschland und Norwegen reisen, hieß es am Dienstag aus seinem Ministerium. Die Attacken erforderten ein „sofortiges Handeln und schnelle Gegenmaßnahmen“ des Ministers.Russland hatte am Montag die Akademie der Wissenschaften im Zentrum von Kiew attackiert. Bei dem Drohnenangriff wurde ein Mensch getötet, das Gebäude wurde stark beschädigt. Auch in anderen Landesteilen gab es Todesopfer in Folge russischer Luftangriffe. Für diesen Dienstagnachmittag wäre ein Treffen Chmaras mit seinem deutschen Kollegen Boris Pistorius (SPD) geplant gewesen. 

NATO verurteilt russische Gewaltandrohung „aufs Schärfste\"Die NATO hat eine russische Warnung vor einer schweren militärischen Eskalation um die russischen Exklave Kaliningrad energisch zurückgewiesen. NATO-Sprecherin Allison Hart erklärte am Dienstag nach einem entsprechenden Schreiben der russischen Regierung: „Wir verurteilen die Androhung von Gewalt aufs Schärfste, einschließlich jeglicher unverantwortlicher nuklearer Rhetorik.\" Sie machte zudem deutlich, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei und keine der Bündnisaktivitäten oder Übungen eine Gefahr für irgendeinen Teil Russlands darstellten. Sie reagierte damit auf ein über die russische Botschaft in Belgien an die NATO gerichtetes Schreiben, in dem Russland der NATO eine „beispiellose Eskalation der militärisch-politischen Lage rund um die russische Region Kaliningrad“ und äußerst provokative öffentliche Äußerungen von Vertretern der NATO-Mitgliedsstaaten vorwarf. Der Text des Schreibens lag der Deutschen Presse-Agentur vor.„Dieser gefährliche und rücksichtslose Kurs birgt ein hohes Risiko für den Ausbruch eines direkten bewaffneten Konflikts, bei dem bereits zu Beginn des Konflikts russische Angriffe auf die Entscheidungszentren in den Mitgliedstaaten des Bündnisses möglich wären“, heißt es darin. In der NATO wird davon ausgegangen, dass das russische Schreiben insbesondere eine Reaktion auf ein Mitte August durchgeführtes Luftmanöver ist. Mit ihm sollte nach Angaben aus Militärkreisen gezeigt werden, dass die NATO im Fall einer militärischen Aggression Russlands gegen Bündnisterritorium in der Lage wäre, die Exklave Kaliningrad zu kontrollieren.

Wadephul will von Putin Zeichen für VerhandlungsbereitschaftAußenminister Johann Wadephul fordert vom russischen Präsidenten Wladimir Putin nach dessen Einladung zum G20-Gipfel in den USA Zeichen der Verhandlungsbereitschaft. Putin müsse „beweisen, ob es eine Friedensbereitschaft, eine Verhandlungsbereitschaft auf russischer Seite gibt“, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem slowakischen Gegenüber Juraj Blanar in der Hauptstadt Bratislava. „Das unterstreicht man natürlich am besten dadurch, dass man von vornherein Schritte in diese Richtung macht.“Der Bundesaußenminister war gefragt worden, ob er dafür sei, die Teilnahme Putins am G20-Treffen in Florida im Dezember davon abhängig zu machen, dass Moskau einer Teilwaffenruhe im Schwarzen Meer zustimmt, um den Weg für Getreideexporte aus der Ukraine freizumachen. Dieser Exportweg ist wegen des andauernden russischen Angriffskriegs auf die Ukraine blockiert.Die Einladung an Putin zum G20-Gipfel sei ein Lackmustest für Russland, betonte Wadephul. Verhandlungsbereitschaft könne Moskau am besten dadurch unterstreichen, „dass man von vornherein Schritte in diese Richtung macht“ – etwa durch einen Waffenstillstand für das Schwarze Meer, „der die dringend benötigten Getreideexporte ermöglichte“. 

Estland macht Russland für Brand bei Rüstungsfirma verantwortlichEin Brandanschlag auf ein estnisches Rüstungsunternehmen im August ⁠ist nach Erkenntnissen der Regierung in Tallinn von russischen Geheimdiensten in Auftrag gegeben worden. Dies teilte der estnische Ministerpräsident Kristen Michal unter Berufung auf Informationen des Inlandsgeheimdienstes KAPO mit. Das betroffene ‌Unternehmen Milrem Robotics liefert unbemannte Fahrzeuge an die Ukraine. Beweise für den Verdacht legte Estland unter Verweis auf die Geheimhaltungspflicht der Sicherheitsdienste nicht vor. Die Regierung erklärte jedoch, der Vorfall passe ‌ins Bild anderer Sabotageakte, die ‌im Auftrag Russlands in Europa verübt worden seien. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Die Regierung in Moskau hat Vorwürfe westlicher Staaten von Sabotage und anderer hybrider Angriffe in Europa wiederholt zurückgewiesen. 

Bericht: Russland plant höchste Militärausgaben seit Beginn des UkrainekriegsRussland will seine Militärausgaben im ​Jahr 2027 auf einen neuen Höchststand seit Beginn des Krieges in ⁠der Ukraine anheben. Geplant seien Ausgaben von 17,1 Billionen Rubel (rund 178 Milliarden Euro), wie aus Regierungsdokumenten hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag ‌vorlagen. Dies entspricht einer Steigerung von rund 27 Prozent gegenüber dem ursprünglich veranschlagten Budget von 13,5 Billionen Rubel. Insgesamt sollen sich die ‌Rüstungsausgaben in den ‌kommenden drei Jahren auf 50 Billionen Rubel belaufen. Für das Jahr 2026 waren ursprünglich 12,1 Billionen Rubel für die Verteidigung vorgesehen, die tatsächliche Summe ist ​jedoch als geheim eingestuft. ⁠Zudem können Teile der Militärausgaben in anderen Bereichen des Haushalts verbucht werden.Die steigenden Militärausgaben belasten den ​russischen Haushalt. Den Dokumenten zufolge verdoppelte die Regierung ihre Prognose für das Haushaltsdefizit ⁠im Jahr 2026 ‌auf 3,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), nachdem zuvor 1,6 Prozent erwartet worden waren. Die Gesamtausgaben sollen 2026 um 13,2 Prozent auf 48,6 Billionen Rubel ⁠oder 20,9 Prozent ⁠des BIP steigen. Um das Defizit zu finanzieren, plant die Regierung für 2027 ⁠Steuererhöhungen. ​Unter ⁠anderem soll eine neue Sondersteuer für ​Metall- und Bergbauunternehmen jährlich rund 200 Milliarden Rubel ‌einbringen. Der Haushaltsentwurf soll dem Parlament bis zum 1. Oktober vorgelegt werden.