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17.09.2026
01:36 Uhr
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Wadephul nennt Beschluss „ein starkes Signal“ +++ Über Litauen abgeschossene Drohne stammt aus Russland +++ Ukraine meldet erfolgreichen Test neuer Drohnenabwehrwaffe +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Babiš fordert ein „Airbus“ für die LuftverteidigungDer tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat die westliche Rhetorik der Ertüchtigung zum Krieg kritisiert, macht sich aber zugleich für die Schaffung eines europäischen Konzerns zur Entwicklung von Luftverteidigungssystemen stark. Vorbild müsse die Kooperation Deutschlands und Frankreichs seit 1970 zur Errichtung des Luftfahrtkonzerns Airbus sein, sagte Babiš am Donnerstag auf einer Tagung in Prag des Instituts IISS zu sicherheitspolitischen Fragen. „Europa braucht einen neues Airbus, um eine Luftverteidigung aufzubauen,“ sagte Babiš. Sie solle gegen ballistische Raketen und Drohnen wirken können, sagte der tschechische Regierungschef und berief sich dabei auf Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Wir brauchen eine Europa-Patriot.“ Damit spielte Babiš auf das amerikanische Luftverteidigungssystem Patriot an, mit dem die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Aggression in den vergangenen Jahren auch ballistische Raketen abwehren konnte. Derzeit sind die Vorräte offenbar weitgehend verbraucht und Nachschub wird nicht geliefert, auch wegen des gleichzeitigen Bedarfs im Nahen Osten. Babiš unterschied eine solche Rüstungskooperation für „defensive Lösungen“ von Investitionen in „offensive Kriegsführung“. Der Politiker und vormalige Unternehmer hat 2025 zum zweiten Mal das Amt des Ministerpräsidenten erreicht, nachdem er vier Jahre zuvor unter dem Eindruck von Vorwürfen des Interessenkonflikts aus dem Amt geschieden war. Er sagte über die Wahl im vergangenen Jahr: „Die vorherige tschechische Regierung hat die Wahl verloren, weil sie vier Jahre lang über den Krieg in der Ukraine gesprochen hat. Wir haben die Wahl gewonnen, weil wir über die Bedürfnisse der Leute gesprochen haben.“
Wadephul nennt amerikanische Russlandsanktionen „starkes Signal“Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat die Entscheidung im amerikanisches für schärfere Sanktionen gegen Russland begrüßt. Der Kongress in Washington habe mit der Verabschiedung des Sanktionspakets „ein starkes Signal“ an Russland gesendet, schrieb Wadephul am Donnerstag auf der Plattform X. „Jede Einnahmequelle, die den Krieg gegen die Ukraine finanziert, könnte nun mit Sanktionen der USA belegt werden“, erklärte der Minister.
Ukraine: 18 Verletzte bei russischen Angriffen auf mehrere StädteBei russischen Luftangriffen auf die Ukraine werden in der Nacht auf Donnerstag nach offiziellen Angaben 18 Menschen verletzt. Allein in der Hauptstadt Kiew gibt es dem Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge zwölf Verletzte, darunter zwei Kinder. In der Hafenstadt Odessa werden drei Menschen verletzt, als ein Wohnhaus getroffen wird. Drei weitere Verletzte werden aus Saporischschja gemeldet.
Schwerer russischer Raketenangriff auf KiewRussland hat nach einigen Nächten Pause die Ukraine wieder mit ballistischen Raketen beschossen. Gegen die Hauptstadt Kiew wurden nach Angaben militärnaher Telegramkanäle bis zu sechs umfunktionierte Anti-Schiffs-Raketen vom Typ Zirkon eingesetzt.Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Schäden unter anderem an einem Bürogebäude und einem Wohnhaus. Angaben zu Verletzten machte er vorläufig nicht. Medienberichten zufolge kam es in einigen Stadtteilen am Ostufer des Dnipro zu Problemen mit der Wasserversorgung. Auch die Großstädte Dnipro und Saporischschja im Süden wurden nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit ballistischen Raketen angegriffen.Ihrerseits griff die Ukraine laut Berichten von Telegramkanälen Ziele in Russland mit Kampfdrohnen an. Dazu zählten die Stadt Rostow im Süden des Landes sowie die Stadt Jaroslaw nordöstlich von Moskau. Mehrere russische Flughäfen mussten den Betrieb zeitweise einschränken, wie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija mitteilte.
Russischer Angriff zerstört Lager von Selenskyjs MedienfirmaBei einem russischen Drohnenangriff ist ein Lager in Kiew mit dem Fundus des von Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgegründeten Medienunternehmens „Kvartal 95“ zerstört worden. „Damit haben wir eine große Menge an Kulissen, Kostümen und Gegenständen verloren, die zwanzig Jahre lang Teil unserer Konzerte, Fernsehsendungen, Filme und Serien waren“, teilte das Unternehmen bei Facebook mit. Das seien nicht nur einfach Dinge, sondern die Geschichte des „Kvartals“. Verletzte habe es bei dem Angriff in der ukrainischen Hauptstadt in der Nacht zum Mittwoch nicht gegeben. Die Shows der Komödiantentruppe des Produktionsstudios würden dennoch „mit oder ohne Requisiten“ fortgesetzt. „Denn Lachen ist heute auch ein Teil des Lebens“, hieß es in der Mitteilung. Das Leben gehe weiter.
Litauens Präsident: Abgeschossene Drohne war russischDie Drohne, die in der Nacht auf Dienstag über Litauen von einem NATO-Kampfflugzeug abgeschossen wurde, stammt laut den litauischen Behörden aus Russland. Litauens Präsident Gitanas Nausėda sagte am Mittwoch nach einer Sitzung des Staatlichen Verteidigungsrats in Vilnius, es habe sich um eine russische „Gerbera“-Drohne gehandelt, die mutmaßlich die Ukraine angreifen sollte, aber vom Kurs abgekommen sei. „Wahrscheinlich war das keine absichtliche Aktion gegen Litauen“, sagte Nausėda laut dem öffentlichen Sender LRT nach der Sitzung. Vermutlich sei der Flugkörper durch elektronische Kampfmittel der Ukraine abgelenkt worden.Nausėda betonte, es sei wichtig, dass Litauen gut auf solche Vorfälle vorbereitet sei, von denen weitere zu erwarten seien. Es gehe dabei nicht allein um die Sicherheit der Menschen in Litauen, sondern auch darum, möglichen Provokationen vorzubeugen: „Eine solche Provokation könnte sein, dass Litauen beschuldigt wird, sein Territorium für irgendwelche Drohnenangriffe zur Verfügung zu stellen, falls solche Drohnen nach Kaliningrad gelangen“, sagte Nausėda. Die russische Exklave Kaliningrad liegt zwischen Litauen und Polen an der Ostsee, an der schmalsten Stelle ist der Landkorridor zwischen Russlands Verbündetem Belarus und dem Kaliningrader Gebiet nur etwa 60 Kilometer breit. Die am Dienstag abgeschossene Drohne war mit einem Sprengsatz versehen, wie Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas bereits am Dienstag mitgeteilt hatte. Die polnische Staatsanwaltschaft teilte am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP mit, dass auch die am Montag an einem Strand an der polnische Ostseeküste gefundene russische Gerbera-2-Drohne einen Sprengsatz trug. Er sei von Fachleuten neutralisiert worden. „Sie enthielt einen Splittersprengkopf samt Zünder“, sagte ein Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Posen. Die Drohne soll nun auf einem Militärgelände weiter untersucht werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich dabei auch um eine „Gerbera“-Drohne. Polen prüft jetzt auch einen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall in Litauen. Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz sagte, möglicherweise sei die an der polnischen Ostseeküste gefundene Drohne ebenfalls über Litauen geflogen. Nach Versuchen, sie unschädlich zu machen, habe die Drohne die litauische Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad passiert und danach höchstwahrscheinlich über der Ostsee operiert. Beide Länder seien dabei, die Vorfälle gemeinsam aufzuklären.
Fünf Tote bei Angriff auf Bus in Frontregion in der UkraineBei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus im Südosten der Ukraine sind Behördenangaben zufolge fünf Menschen getötet worden. Mindestens sieben weitere Personen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexandr Handscha, am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Der Angriff ereignete sich demnach in der Gegend um die Stadt Nikopol nahe der Front. Die Stadt liegt wenige Kilometer vom russisch besetzten Gebiet auf der anderen Seite des Flusses Dnipro entfernt und wird regelmäßig beschossen.Die russischen Streitkräfte hätten gezielt einen Kleinbus attackiert, in dem Zivilisten auf ihren alltäglichen Wegen unterwegs gewesen seien, erklärte der Vorsitzende des Regionalrats von Dnipropetrowsk, Mykola Lukaschuk. Gouverneur Handscha veröffentlichte zudem das Foto eines weißen Fahrzeugs mit zerstörten Fenstern, an dessen Seite Blutspuren zu sehen waren. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Sowohl Russland als auch die Ukraine bestreiten, gezielt Zivilisten ins Visier zu nehmen.Russland attackierte zudem in der Nacht die Energieinfrastruktur in der zentralukrainischen Region Poltawa, wie der dortige Gouverneur Witalij Diakiwnytsch auf Telegram mitteilte, ohne Einzelheiten zu nennen. Eine russische Drohne habe auch eine Industrieanlage getroffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, das russische Militär habe ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen. In Polen wurde der Betrieb auf den Flughäfen in Lublin und Rzeszow im Osten des Landes kurzzeitig eingestellt, weil die Luftwaffe wegen russischer Raketenangriffe auf die angrenzende Ukraine zum Schutz des nationalen Luftraums vorsorglich im Einsatz gewesen sei, wie Flugsicherung und Armee erklärten.
Selenskyj kündigt „unpopuläre“ Gesetzentwürfe zur Lösung der Haushaltslücke anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mehrere potenziell „unpopuläre“ Gesetzentwürfe zum Stopfen des Milliardendefizits im Haushalt angekündigt. Selenskyj erwähnte in seiner abendlichen Ansprache sieben nicht näher benannte Gesetzentwürfe, die zur „Finanzierung des staatlichen Haushaltsdefizits nötig“ seien. „Einige Sachen mögen schwierig sein, unerfreulich und unpopulär“, sagte er. „Aber ohne diese Dinge ist es derzeit unmöglich, den gesamten Bedarf unserer Verteidigung und die Widerstandskraft der Ukraine zu gewährleisten.“Das Defizit ergibt sich vor allem durch ein Minus von umgerechnet 23 Milliarden Euro im Verteidigungsbereich. Die Ukraine ist mit einer sich verschlechternden Wirtschaftslage konfrontiert. Russische Angriffe trafen unter anderem die Metallbranche und führten zu einem Rückgang bei den Agrarexporten. Das von Russland angegriffene Land ist stark auf finanzielle Unterstützung seiner westlichen Partner angewiesen.
Ukraine meldet erfolgreichen Test neuer DrohnenabwehrwaffeDie Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet. Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ „Shahed“ zerstört worden, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. „Einige technische Details müssen jedoch noch verfeinert werden“, sagte er weiter. „Wir brauchen noch etwas mehr Zeit.“ Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt.Selenskyj zufolge wurden in der Nacht 93 Prozent aller russischen Drohnen abgefangen. „Das ist beachtlich. Aber natürlich wird mehr gebraucht“, sagte er. Die Ukraine entwickelt seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 verstärkt eigene Technologien zur Drohnenabwehr und konzentriert sich dabei auf Abfangraketen als effizientes und günstigeres Mittel.
Polen verstärkt Grenzposten nach russischen DrohnenangriffenNach den jüngsten russischen Drohnenangriffen auf einen Zug von Kiew nach Warschau und auf die ukrainische Grenzregion will Polen seine Grenzübergänge zur Ukraine befestigen. „Die Ereignisse der vergangenen Tage zeigen, dass Russlands Vorgehen die Sicherheit ganz Europas gefährdet“, schrieb Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf der Plattform X. Pioniere der polnischen Armee sollen nun die Grenzposten mit sogenannten Hesco-Barrieren verstärken, wie das Oberkommando auf X mitteilte. Dies sind vom Militär verwendete Körbe aus Metall und Kunststofffolie, die mit Sand gefüllt werden. Außerdem sollen in der Nähe der Grenzübergänge Dorohusk, Medyka und Korczowa zusätzliche Beobachtungs- und Wachposten gebaut werden.
Saluschnyj spricht von einem „Krieg der Strategien und Doktrinen“Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj hat in einer neuen Kolumne den Krieg gegen Russland neu kategorisiert. Der heutige ukrainische Botschafter in Großbritannien schreibt in dem in der Ukrainska Prawda erschienenen Text, es sei „falsch, von einem Drohnenkrieg zu sprechen“. Es handle sich vielmehr um einen „Krieg der Strategien und Doktrinen, die sich unter dem Druck des Fortschritts ständig weiterentwickeln.“ Es sei deshalb falsch, sich nur auf die Weiterentwicklung einzelner Technologien zu konzentrieren. Die Bombardements seien effektiver geworden - und damit überaus grausam.
EU-Staaten vertagen wegen Streits Verlängerung von Russland-SanktionenDie EU-Mitgliedstaaten haben die geplante Verlängerung der Sanktionen gegen fast 3000 Personen und Organisationen, die den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützen, auf die nächste Woche verschoben. Es bleibe nun bis nächsten Dienstag Zeit für eine Verständigung, teilte ein Sprecher der irischen Ratspräsidentschaft am Montagabend mit, nachdem mehrere Vermittlungsversuche der EU-Botschafter gescheitert waren. Ein offener Konflikt ist um die Frage entbrannt, ob zwei Oligarchen von der Sanktionsliste gestrichen werden sollen, wie es die Slowakei verlangt. Dabei handelt es sich nach übereinstimmenden Angaben um Alischer Usmanow und Michail Fridman. Die slowakische Regierung setzt sich seit längerem für beide Personen ein, ohne dafür eine substantielle Begründung zu liefern. Intern argumentierten slowakische Vertreter, dass die Listungen nicht hinreichend begründet seien. Diplomaten anderer Länder sprechen dagegen von politischen Gründen. Schon bei der Verlängerung im März hatte es darüber Streit gegeben, seinerzeit zog Bratislava sein Veto zurück. Diesmal machte es jedoch deutlich, dass es dazu nicht bereit sei. Da die gesamte Sanktionsliste nur im Konsens verlängert werden kann, müssen die Staaten nach einer Lösung suchen. Einen solchen Vorstoß machte Frankreich. In einer Sitzung der Botschafter schlug es am vorigen Freitag vor, Usmanow von der Liste zu streichen, im Gegenzug aber die Sanktionen künftig um zwölf statt wie bisher um sechs Monate zu verlängern. Letzteres hatte auch die irische Ratspräsidentschaft vorgeschlagen, allerdings erwischte der Vorstoß zu Usmanow viele Partner auf dem falschen Fuß. Von französischer Seite wurde er abstrakt mit „nationalen Sicherheitsinteressen“ begründet. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit der geplanten Freilassung eines französischen Gefangenen in Aserbaidschan.
Russische Fregatte feuert Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat Russland scharf für einen Vorfall in der Ostsee kritisiert. Nach dänischen Angaben waren von einer russischen Fregatte am Montag zwei Leuchtraketen auf einen dänischen Militärhubschrauber abgefeuert worden, eine davon soll diesen nur knapp verfehlt haben. Frederiksen sagte, Russland wolle einschüchtern und Zwietracht säen. Das sei Teil eines Musters, das in ganz Europa zu beobachten sei. Russland verhalte sich zunehmend aggressiven und selbstbewusst. Es habe den Hybridkrieg gegen Europa intensiviert und wolle die NATO auf die Probe stellen. „Unsere Antwort darauf ist, enger zusammenzustehen und die Verteidigung Dänemarks und Europas zu stärken“, so Frederiksen. Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen bestellte den russischen Botschafter ein. Dänemarks Verteidigungsminister Jeppe Bruus sagte, es gelte den Vorfall ernst zu nehmen.Auch Rasmussen sprach von einem Muster, wonach Russland bei seinen Konfrontationen risikofreudiger werde. Der Vorsitzende der Liberalen, Troels Lund Poulsen, der bis vor kurzem Verteidigungsminister Dänemarks gewesen war, sagte, Russland suche nach Möglichkeiten, einen Konflikt zu provozieren. Der Vorfall ereignete sich bei Gedser, das auf der Insel Falster gegenüber von Rostock liegt. Der Hubschrauber machte nach dänischen Angaben zum Zeitpunkt des Vorfalls aus der Luft Fotos der Fregatte. Diese war zu dem Zeitpunkt in internationalen Gewässern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die westlichen Ostseeanrainer russische Militärschiffe bei ihrer Fahrt durch die Ostsee begleiten und überwachen. Russland wiederum hat zuletzt Schiffe der Schattenflotte, mit denen es Öl aus der Ostsee bringt, mit Militärschiffen eskortiert. Seit längerem nehmen in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine die Spannungen im Ostseeraum zu.
Russisch-ukrainische Angriffe auf Energieanlagen gehen weiterAuch nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Russland und die Ukraine würden die Angriffe auf Energieanlagen einstellen, hat Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen angegriffen und dabei wieder eine Tankstelle getroffen. Ein Mensch sei verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Dienstag auf Telegram mit. Auch ein Lagerhaus sei getroffen worden. Russland hat zuletzt seine Angriffe auf Tankstellen in der Ukraine ausgeweitet. Die Ukraine griff in der Nacht auf Dienstag ihrerseits Industrieanlagen im russischen Gebiet Samara an. Die ukrainischen Behörden veröffentlichen am Dienstagvormittag Aufnahmen, die Brände auf dem Gelände einer Ölraffinerie zeigen sollen. Nach russischen Angaben wurden auch mehrere Wohngebäude beschädigt. Todesopfer gab es demnach keine. Lesen Sie mehr zu der von Trump verkündeten Waffenruhe, die Russland und die Ukraine bisher nicht bestätigen: