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31.07.2026
21:52 Uhr
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Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Julian Brandt setzt seine Karriere nach seinem Abschied von Borussia Dortmund bei Ajax Amsterdam in den Niederlanden fort. Der 30-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb dort einen Vertrag bis 2029, wie Ajax mitteilte. Medienberichten zufolge waren unter anderem auch Juventus Turin, Galatasaray Istanbul und Leeds United am 48-maligen deutschen Fußball-Nationalspieler interessiert.„Wir waren mehrere Monate in Gesprächen, und er hatte auch die Möglichkeit, bei anderen Vereinen zu unterschreiben“, bestätigte Amsterdams Technischer Direktor Jordi Cruyff. „Mit Julian holen wir einen international hochkarätigen Spieler mit viel Erfahrung und einer fantastischen Mentalität. Ich bin überzeugt, dass er unsere Mannschaft deutlich verstärken wird.“Brandt war im Sommer 2019 von Bayer Leverkusen nach Dortmund gekommen und bestritt für den Club mehr als 300 Pflichtspiele. Unumstritten war er gegen Ende seiner Zeit beim BVB allerdings nicht mehr, weshalb sich Spieler und Verein darauf einigten, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.In Amsterdam könnte er noch einen deutschen Teamkollegen bekommen. Auch Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen, der beim FC Barcelona sportlich keine Rolle mehr spielt, gilt nach überstandener Verletzung als Kandidat für einen Wechsel zu Ajax. (dpa)
Der TSV 1860 München hat den Sohn von Rocklegende Phil Collins unter Vertrag genommen. Mathew Collins unterschrieb einen Einjahresvertrag bis 2027, wie der Fußball-Regionalligaklub mitteilte. Er hatte zunächst ein Probetraining bei den Münchnern absolviert, die am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Schweinfurt in die Saison starten. Der Traditionsclub war aus wirtschaftlichen Gründen aus der dritten Liga abgestiegen und hatte sich von seinem langjährigen Investor Hasan Ismaik getrennt. Matthew Collins stand in der vergangenen Saison in Österreich beim SV Austria Salzburg unter Vertrag. Der Mittelfeldspieler mit Schweizer Pass kam für Salzburg in vier Zweitliga-Einsätzen zu 33 Minuten Spielzeit. Dazu lief er einmal im Pokal auf. Er ist auch der Halbbruder von Model und Schauspielerin Lily Collins („Emily in Paris“). (dpa)
Eddie Howe ist nach fast fünf Jahren nun auch offiziell nicht mehr Trainer von Newcastle United. Der Klub aus der englischen Premier League teilte mit, er habe die Entscheidung des 48-Jährigen akzeptiert, der bei Newcastle auch Trainer der beiden deutschen Nationalspieler Nick Woltemade und Malick Thiaw war. Bereits am Donnerstag hatten englische Medien übereinstimmend berichtet, Howe werde das Amt aufgeben, das er im November 2021 übernommen hatte.Als Favorit auf seine Nachfolge gilt der deutsche Trainer Matthias Jaissle, der zuletzt bei Al Ahli in Saudi-Arabien tätig war. In der Klubmitteilung hieß es, die Suche nach einem neuen Trainer befinde sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Weiteres dazu werde bald mitgeteilt. Howe verabschiedete sich in einer langen Stellungnahme auf der Klub-Webseite mit emotionalen Worten und kündigte an, eine Auszeit nehmen zu wollen. „Obwohl es unglaublich schwierig war, diese Entscheidung zu treffen, weiß ich in meinem Herzen, dass es die richtige ist“, sagte Howe.Am Mittwoch hatte Newcastle in einem Testspiel 1:4 gegen Bristol City verloren. In der vergangenen Saison hatte der Klub aus dem Nordosten Englands trotz großer Investitionen nur den zwölften Tabellenplatz belegt. Dennoch sollte die Zusammenarbeit eigentlich fortgesetzt werden. (dpa)
Tschechien bekommt erstmals einen ausländischen Fußball-Nationaltrainer. Der Spanier Santi Denia steht künftig an der Spitze des Teams mit dem Löwen auf dem Trikot. Der 52-Jährige habe einen Vertrag für zwei Jahre mit der Option auf Verlängerung unterzeichnet, teilte der nationale Fußballverband FACR in Prag mit. Der frühere Profispieler folgt auf Miroslav Koubek, der nach dem frühen Vorrunden-Aus der Tschechen bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada zurückgetreten war.„Ich bin froh, dass ich hier sein darf – und bin außerordentlich motiviert“, sagte Denia. Als einen seiner Assistenten bringt er den Ex-Fußballprofi Pablo Amo mit. Seinen Start wird er bei den Spielen in der UEFA Nations League gegen Kroatien und England im September haben.Denia – mit vollem Namen Santiago Denia Sánchez – hatte Spanien 2024 in Paris zu Olympiagold geführt. Zuletzt trainierte er den katarischen Verein Al-Shahania SC. In seiner Zeit als Verteidiger spielte er für Albacete Balompié und Atlético Madrid. Zweimal stand er in den Jahren 1997 und 1998 für die spanische Nationalmannschaft auf dem Feld. (dpa)
Roger Schmidt wird als Nachfolger von Jürgen Klopp globaler Fußball-Chef von Red Bull. Zum 1. Oktober tritt der erfahrene Trainer sein Amt als Head of Global Soccer an, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach unterschrieb Schmidt einen langfristigen Vertrag und wird gemeinsam mit Florian Scholz, Head of Global Soccer Commercial, die sportliche und kommerzielle Zukunft von Red Bulls Fußball-Ökosystems weiter vorantreiben.Nach der Weltmeisterschaft und der Trennung des Deutschen Fußball-Bundes von Bundestrainer Julian Nagelsmann war der bisherige Red Bull-Fußballchef Klopp vom Unternehmen freigegeben worden, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann. Dass der Brausehersteller die Stelle so schnell wieder besetzt, kommt überraschend. „Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen. Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußball-Portfolios zu verantworten“, sagte Red Bulls Sport-Boss Oliver Mintzlaff und lobte: „Im Laufe seiner Karriere hat er sich einen hervorragenden Ruf für die Entwicklung junger Talente und deren erfolgreicher Förderung auf höchstem Niveau erarbeitet. Sein mutiger, intensiver Spielstil mit aggressivem Pressing und schnellem Offensivfußball passt hervorragend zu unserer Fußball-DNA.“Der 59 Jahre alte Schmidt hatte sich als Trainer von RB Salzburg zwischen 2012 und 2014 und den dortigen Erfolgen einen Namen gemacht. Es folgten Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Beijing Guoan (China), PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Zuletzt arbeitete er als Global Sports Director der J-League in Japan. Er wurde immer wieder auch als Trainer für RB Leipzig ins Gespräch gebracht, lehnte aber stets ab. „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin stolz darauf, künftig wieder Teil der Red Bull Familie zu sein. Das internationale Klub-Portfolio von Red Bull ist einzigartig, ambitioniert und geprägt von einer klaren Philosophie, junge Talente zu entwickeln und gleichzeitig auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein. Genau diese Kombination macht diese Aufgabe für mich besonders reizvoll“, sagte Schmidt. (dpa)
Der englische Fußball-Nationalspieler John Stones setzt seine Karriere beim italienischen Meister Inter Mailand fort. Der 32 Jahre alte Innenverteidiger wechselt nach zehn Jahren bei Manchester City ablösefrei nach Italien, wie der Klub am Donnerstag mitteilte. Stones unterschrieb bei Inter einen Vertrag über zwei Jahre. Sein Kontrakt bei Manchester City war Ende Juni ausgelaufen. Bei Inter Mailand wird Stones somit direkter Konkurrent des deutschen Nationalspielers Yann Bisseck. Dieser war gerade in der Rückrunde der vergangenen Saison Stammspieler in der Innenverteidigung der Italiener.Mit Manchester City prägte Stones die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte unter Trainer Pep Guardiola. Mit den Skyblues gewann der Verteidiger unter anderem sechs englische Meisterschaften, drei FA Cups, drei Ligapokale sowie 2023 die Champions League. In den vergangenen Jahren wurde seine Zeit in Manchester allerdings zunehmend von Verletzungen beeinträchtigt. In der abgelaufenen Premier-League-Saison kam Stones lediglich neunmal zum Einsatz.Zuletzt war der Abwehrspieler bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Einsatz und belegte mit England den dritten Platz. Im Halbfinale gegen Argentinien (1:2) absolvierte Stones sein 94. Länderspiel. Insgesamt kam er beim Turnier auf fünf Einsätze. (sid)
Borussia Mönchengladbach hat auf die Verletzung von Neuzugang Juchym Konoplija reagiert und den Verteidiger Daiki Hashioka ausgeliehen. Der Japaner kommt vom tschechischen Meister Slavia Prag zunächst bis Sommer 2027. Nach Angaben der Borussia gehört zu dem Deal auch eine Kaufoption.„Daiki ist ein schneller, kopfballstarker und aggressiver Verteidiger, den man vor allem rechts in der Kette oder als rechten Innenverteidiger einsetzen kann“, sagte Borussias Sportchef Rouven Schröder. Hashioka ist nach Shuto Machino und Zento Uno bereits der dritte Japaner im Borussia-Kader.Der ukrainische Nationalspieler Konoplija hatte sich im Test beim Drittligaklub Rot-Weiss Essen (2:1) einen Innenbandanriss im rechten Knie zugezogen. (sid)
Der französische Nationalspieler Maxence Lacroix wechselt innerhalb der englischen Premier League von Crystal Palace zum FC Chelsea. Der ehemalige Defensivspieler des VfL Wolfsburg unterschrieb beim von Xabi Alonso trainierten Klub-Weltmeister einen Vertrag bis Sommer 2032. Der 26-Jährige spielte viereinhalb Jahre in Wolfsburg. Bei Crystal Palace gewann er unter Teammanager Oliver Glasner den FA Cup und die Conference League. (sid)
Der Hamburger SV hat die polnische Nationaltorhüterin Kinga Szemik verpflichtet. Die 29-Jährige wechselt von West Ham United an die Elbe, zur Vertragslaufzeit machte der HSV keine Angabe.„Kinga ist eine Torhüterin von internationalem Top-Niveau, die ihre Qualität in den vergangenen Jahren auf der größten europäischen Bühne eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, sagte Christoph Rohmer, Direktor NLZ & Sportstrategie beim HSV, über die 1,82 Meter große Torhüterin. „Mit ihrer Erfahrung aus der Women’s Super League wird sie unserem jungen Team nicht nur zusätzliche Stabilität verleihen, sondern auch eine wichtige Führungsrolle einnehmen.“In Englands Eliteklasse war Szemik in den vergangenen beiden Spielzeiten die Nummer eins bei West Ham. „Ich habe mich für Hamburg entschieden, weil ich einen Ort gesucht habe, an dem ich mich weiterentwickeln, neue Erfahrungen sammeln und als Spielerin besser werden kann“, erklärte sie ihren Wechsel. (sid)
Alexander Zorniger ist nach nur einem Spieltag als Trainer des dänischen Fußball-Erstligisten Odense BK entlassen worden. Dem dreimaligen Meister und Zorniger sei es in Gesprächen „nicht gelungen, eine gemeinsame Ausrichtung für den Verein zu finden“, sagte Sportdirektor Troels Bech. Odense war mit einem 0:1 bei Viborg FF in die Saison gestartet.Der frühere Bundesliga-Trainer Zorniger hatte Odense im Juli 2025 übernommen und mit dem Aufsteiger am Saisonende Platz acht belegt. Der Vertrag des Schwaben, der zuvor die SpVgg Greuther Fürth trainiert hatte, lief noch bis 2028.Zorniger hatte bereits von 2016 bis 2019 bei Bröndby IF eine Mannschaft in der Superliga betreut und in der Saison 2017/18 den dänischen Pokal gewonnen. In Deutschland war Zorniger neben Fürth auch bei RB Leipzig (2012 bis 2015) und dem VfB Stuttgart (2015) als Trainer aktiv. (sid)
Der deutsche Abwehrspieler Yann Aurel Bisseck hat seinen Vertrag bei Inter Mailand verlängert. Bisseck unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2031, wie der italienische Fußball-Meister mitteilte. Der 25-Jährige spielt seit Sommer 2023 bei Inter und hat mit den Nerazzurri seitdem zweimal die Meisterschaft und jeweils einmal den italienischen Pokal und den italienischen Superpokal gewonnen.In der abgelaufenen Saison entwickelte sich der Innenverteidiger zu einem echten Leistungsträger und stand in insgesamt 36 Partien für die Mailänder auf dem Platz. In der Saison 2024/2025 erreichte Bisseck mit Inter das Finale der Champions League, das die Italiener in München aber klar mit 0:5 gegen Paris Saint-Germain verloren.Bisseck wurde in den vergangenen Monaten immer wieder als Option für die Defensive der deutschen Nationalmannschaft gehandelt. Seine bislang einzige Partie für die DFB-Elf absolvierte der Abwehrspieler im März 2025 beim 3:3 gegen Italien in der Nations League. (dpa)
Nach viereinhalb Jahren in England schlägt der deutsche Torhüter Stefan Ortega das nächste Kapitel im Ausland auf und schließt sich dem griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus an. Die Verpflichtung des zuletzt vereinslos gewordenen 33-Jährigen gab Olympiakos nun bekannt.Zuletzt stand er bei Nottingham Forest für ein halbes Jahr zwischen den Pfosten. Zuvor war er vier Jahre bei Top-Klub Manchester City, wo er als Ersatzkeeper zu zwei Meisterschaftstitel und dem Triumph in der Champions League beitrug. 2022 war er vom damaligen Zweitligateam Arminia Bielefeld zu den Citizens und Starcoach Pep Guardiola gewechselt.Mit seinem neuen Verein könnte der gebürtige Hofgeismarer in der kommenden Saison auf City treffen. Der Zweite der abgelaufenen Saison in der griechischen Super League kann sich über die Qualifikationsrunde noch für die Königsklasse qualifizieren. (sid)
Der VfB Stuttgart hat den slowakischen Nationalspieler Leo Sauer verpflichtet. Der 20 Jahre alte Flügelspieler kommt von Feyenoord Rotterdam und erhält einen Vertrag bis Sommer 2031.„Er ist nicht nur aufgrund seines Alters für uns ein Mann mit Perspektive“, sagte der Stuttgarter Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. „Seine Verpflichtung geschieht in der festen Überzeugung, dass wir unseren offensiven Ansatz in unserer Spielkultur für die nächsten Jahre weiter stärken und ausbauen können.“Einem deutschen Publikum wurde Sauer mit einem starken Auftritt beim 2:0 der Slowaken gegen die DFB-Elf in der WM-Qualifikation bekannt. Auch beim deutschen 6:0 im Rückspiel stand er in der Startelf. Für Rotterdam kam er in der vergangenen Saison auf drei Tore und zwei Vorlagen in 20 Liga-Einsätzen. Sauer hat zudem bereits Champions-League- und Europa-League-Erfahrung. (sid)
Sportvorstand Max Eberl hat im Trainingslager des FC Bayern einen Einblick in die Transferpläne des FC Bayern gegeben und einen Verbleib von Linksverteidiger Alphonso Davies angekündigt. „Es ist ausgeschlossen“, dass der kanadische Nationalspieler verkauft werde, betonte Eberl bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown, der wie Davies auf der linken Defensivseite eingeplant ist.Ursprünglich hätten die Münchner vorgehabt, einen Linksaußen zu erwerben, berichtete Eberl, die entsprechenden Kandidaten seien aber zu teuer gewesen. Stattdessen haben sie Brown für bis zu 55 Millionen Euro aus Frankfurt verpflichtet und den verliehenen Arijon Ibrahimovic aus Heidenheim zurückgeholt.Die Bayern hätten ihre Transferpläne mit Brown, dem Marokkaner Ismael Saibari und dem bisher ausgeliehenen Bara Sapoko Ndiaye schnell umgesetzt. „Unser Kader steht.“ Dabei spielten Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza „keine Rolle“ mehr. (sid)