Mit Leitern und Atemschutzgeräten hat die Feuerwehr in Frankfurt mehrere Menschen aus einem brennenden Wohnhaus gerettet. Ein Bewohner war angesichts der Flammen schon vorher aus dem zweiten Stock gesprungen. Insgesamt wurden bei dem Brand acht Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Wie Polizei und Feuerwehr berichten, ist das Feuer am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Frankfurter Stadtteil Fechenheim ausgebrochen. Als die Rettungskräfte hinzukamen, habe die betroffene Wohnung im zweiten Obergeschoss schon lichterloh gebrannt. Ein Bewohner sei von dort noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hinuntergesprungen, die übrigen wurden durch die Feuerwehr gerettet. So sei eine weitere Person aus einem stark verrauchten Teil des Hauses geführt worden, eine dritte hätten die Rettungskräfte mithilfe tragbarer Leitern aus dem zweiten Obergeschoss geholt. 12 Feuerwehrangehörige seien mit Atemschutzgeräten im Gebäude gewesen, insgesamt wurden 74 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge zusammengerufen. Gegen 6 Uhr meldete die Feuerwehr den Abschluss der Löscharbeiten, an diesem Punkt übernimmt die Polizei zur Ermittlung der Ursache. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar.
