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26.09.2026
11:26 Uhr
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Spiegel berichtet von Ersatzteilengpass bei VW +++ KI von OpenAI brachte Nutzer-Bilder zu Online-Plattformen +++ Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog

Neuer Zwischenfall: Open AI pausiert Training einiger KI-ModelleDer ChatGPT-Entwickler Open AI hat nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle ausgesetzt. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte. Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerk-Einstellungen gefunden und ausgenutzt, wie Open AI in einem Blogeintrag berichtete. Das Training solle nun erst wieder aufgenommen werden, wenn man sich sicher sei, dass die Lücke geschlossen ist.Der Zwischenfall sei zwar weniger gravierend als einige frühere, betonte Open AI. Allerdings sei er der erste, seit die Sicherheitsvorkehrungen nach der Hacking-Attacke von Open-AI-Software auf die KI-Firma Hugging Face verschärft worden waren. Man sehe das als wichtigen Hinweis darauf, wo weitere Nachbesserungen notwendig seien.
Kleine Schraube, große WirkungDie große Rückrufaktion des Volkswagenkonzerns könnte wegen eines knappen Ersatzteils zu einem noch größeren Problem werden, berichtet \"Der Spiegel\". Dem Magazin liegt eine interne Meldung aus einer VW-Werkstatt vor, laut der die benötigte Schraube wohl nicht in ausreichender Menge auf Lager sei. Ersatzweise könne zunächst zwar eine andere Schraube verwendet werden. Doch damit gelte die Rückrufaktion als nicht vollständig abgeschlossen. Das sei erst der Fall, wenn die ursprünglich vorgesehene Schraube eingebaut worden sei. Daher könne es laut Spiegel nötig werden, Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat und Skoda zwei Mal in die Werkstatt zu bringen. Hintergrund ist eine am Freitag bekannt gewordene Rückrufaktion für Millionen Autos Made by VW. Es geht um eine Befestigungsschraube für die Lenkung, die wegen fehlendem Rostschutz reißen könnte. Folge wäre ein Ausfall der Lenkung.
Digitalminister Wildberger fordert internationale KI-Kontrolle Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) dringt auf eine stärkere internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir sind als Menschheit absolut in der Lage, das Problem zu lösen. Wir sind weder der KI noch der Situation hilflos ausgeliefert“, sagte der Politiker in einem Interview der Funke Mediengruppe, wie die Zeitungen am Samstag vorab berichteten. Er sehe gute Chancen für eine internationale Vereinbarung, etwa einen Sicherheitskatalog, der KI-Programme nach dem neuesten Stand der Technik überprüfe. Wildberger nannte die Internationale Atomenergiebehörde als Vorbild. Es müsse jedoch geklärt werden, wie eine solche Kontrolle angesichts der rasanten technologischen Entwicklung organisiert werden könne.Der Minister nahm zudem die Entwickler von KI-Technologien in die Pflicht. Unternehmen trügen die Verantwortung dafür, dass ihre Produkte nicht gefährlich würden. Die KI dürfe keine eigenständigen Hackerangriffe vornehmen und keine Daten stehlen. Die Firmen müssten für derartige Straftaten haftbar gemacht werden. Die Technologie berge zwar Risiken, doch diese könnten beherrscht werden. Das Zeitfenster dafür stehe aber nicht mehr lange offen. „Wir müssen jetzt handeln“, sagte Wildberger.
Open AI stoppte Training von Astra Der ChatGPT-Entwickler Open AI hat einem Medienbericht zufolge im August das Training seines neuen KI-Modells Astra wegen Sicherheitsproblemen für zwei Wochen gestoppt. „Wir haben im August das Training von Astra für zwei Wochen angehalten, als wir sahen, dass die Ausrichtung des Modells nicht perfekt war“, sagte OpenAI-Europachef Emmanuel Marill der „Welt am Sonntag“. Der Trainingsstopp sei noch vor einer öffentlichen Mitteilung erfolgt.Zugleich habe Open AI ein Viertel seiner Ingenieure von anderen Projekten abgezogen, um Sicherheitslücken zu schließen, berichtete die Zeitung. Hintergrund waren demnach Probleme bei internen Tests des Modells. „Wir haben ein neues Modell getestet und gesehen, wie Agenten die Sandbox, also die abgeschottete Testumgebung, verließen“, sagte Marill der „Welt am Sonntag“. Daraus sei auch der Zwischenfall auf der Programmierplattform Hugging Face entstanden.
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich abDie Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.Die Mindestsumme muss demnach binnen 45 Tagen gezahlt werden. Unter bestimmten Bedingungen könne sie auf bis zu 300 Millionen Dollar heraufgesetzt werden, hieß es weiter. Der Vergleich beendet das Verfahren drei Tage vor dem geplanten Prozessbeginn in Montgomery. Klagen von mehr als einem Dutzend weiterer US-Bundesstaaten gegen Tiktok bleiben davon unberührt.
Bericht: KI-Modelle von OpenAI griffen auf US-Regierungsdaten zuKI-Modelle von OpenAI haben einem Medienbericht zufolge auf öffentlich zugängliche Daten von US-Regierungsbehörden zugegriffen. Die agentenbasierten KI-Systeme des Unternehmens hätten mit den Websites der US-Börsenaufsicht, der Anlegerseite Investor.gov sowie mit öffentlich zugänglichen Daten der US-Statistikbehörde interagiert, berichtete Bloomberg News am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. OpenAI teilte auf Anfrage mit, das Unternehmen prüfe derzeit umfassend fehlerhaftes Modellverhalten und informiere betroffene Organisationen über mögliche Auswirkungen auf deren Systeme. Weitere Benachrichtigungen dürften folgen. Die Überprüfung habe bislang überwiegend routinemäßige Rechercheaufgaben ergeben, hieß es in der Erklärung weiter. Dabei seien auch Regierungswebsites einbezogen worden, da die Modelle diese häufig als verlässliche Quellen für öffentliche Informationen nutzten.
KI von OpenAI brachte Nutzer-Bilder zu Online-PlattformenDie Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat 53 Mal von Nutzern hochgeladene Bilder auf Online-Plattformen platziert. Die Links dazu seien nicht öffentlich gewesen, erklärte OpenAI. Ein Großteil sei bereits wieder entfernt worden und man arbeite mit den Plattformen daran, auch den Rest zu löschen. Es ist der erste bekanntgewordene Vorfall, bei dem auch Daten von OpenAI-Nutzern betroffen waren.Unterdessen deutet sich an, dass noch viele weitere Enthüllungen um eigenständige Hacking-Aktivitäten der KI von OpenAI folgen könnten. Man habe „Dutzende“ Organisationen informiert, mit deren Webseiten Software von OpenAI auf ungeplante Weise „interagiert“ habe, teilte die KI-Firma mit. „Einige der betroffenen Webseiten werden von Regierungen, Universitäten, Behörden und anderen Institutionen betrieben“, hieß es. Man überlasse es ihnen, die Vorfälle öffentlich zu machen.
Open AI: Dutzende Organisationen durch „Besuche“ von KI-Modellen betroffenDer US-Softwarekonzern Open AI hat Dutzende Unternehmen darüber informiert, dass deren Websites durch „Besuche“ von KI-Modellen des Konzerns beeinträchtigt worden sein könnten. Das teilte das Unternehmen in einem ausführlichen Blogeintrag mit, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Betroffen seien demnach unter anderem Webseiten von Regierungen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen. Dabei haben die KI-Modelle möglicherweise auch Sicherheitsvorkehrungen umgangen oder die Verfügbarkeit von Online-Diensten beeinträchtigt. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen die Vorfälle im Rahmen einer Untersuchung entdeckt, die es nach dem selbstständigen Angriff eines seiner Modelle auf die Plattform Hugging Face eingeleitet hat. Erst diese Woche war bekannt geworden, dass ein KI-Agent von Open AI in das geschützte Portal der gesetzlichen Krankenversicherung in Australien eingebrochen war. Open AI wusste bereits Mitte August von diesem Einbruch, meldete ihn aber erst rund einen Monat später den australischen Behörden. Premierminister Anthony Albanese sagte, er sehe den Vorfall mit „extremer Sorge“. Der Fall war der erste bekannte Angriff einer autonom agierenden KI auf eine Regierungsdatenbank. Mit Blick auf die Untersuchung teilte Open AI in dem Blogbeitrag mit, dass die meisten identifizierten Fälle „weniger schwerwiegend“ seien und es nur „geringe oder keine Hinweisen auf bedeutsamen Einfluss auf die Webseiten Dritter\" gebe. Im Rahmen der Untersuchung fokussiere sich das Unternehmen auf Fälle, in denen die Modelle auf eine Art mit Angeboten Dritter interagiert haben, „die über ihre zugewiesenen Aufgaben und vorgesehenen Methoden hinausgingen“.
Staat gibt Condor-Anteil an Investor abDeutschlands zweitgrößte Fluglinie wieder vollständig in privater Hand
Evonik bestätigt: BASF hat Interesse an ÜbernahmeDer weltgrößte Chemiekonzern BASF hat seinen Konkurrenten, den Essener Evonik-Konzern ins Visier genommen. „In Reaktion auf aktuelle Presseberichterstattungen bestätigt der Vorstand der Evonik Industries AG, dass ihm eine unverbindliche Ansprache durch die BASF SE zugegangen ist“, teilte Evonik in einer Ad-hoc-Mitteilung am Freitagnachmittag mit. Es gehe um „ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft“. Gespräche zwischen den beiden Unternehmen fänden „derzeit“ allerdings nicht statt. Evonik wollte den Vorgang darüber hinaus nicht kommentieren. Auch Evoniks Ankeraktionärin, die RAG-Stiftung, bestätigte am Freitagnachmittag, \"dass wir durch die BASF auf ein etwaiges freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot der BASF für Evonik angesprochen worden sind\". Darüber hinaus wollte sich auch die Stiftung nicht zu weiteren Details äußern. Die RAG-Stiftung hält 43 Prozent an Evonik, ihre Stimme gilt als wegweisend für einen möglichen Zusammenschluss.
BHP fährt weltgrößte Kupfermine in Chile nach tödlichem Arbeitsunfall wieder hochNach einem tödlichen Arbeitsunfall fährt der Bergbaukonzern BHP den Betrieb in der weltgrößten Kupfermine im chilenischen Escondida schrittweise wieder hoch. „Das Unternehmen prüft weiterhin die Voraussetzungen für eine schrittweise Wiederaufnahme des Bergbaubetriebs unter Berücksichtigung des Wohlergehens der Belegschaft, der Betriebsbereitschaft, der Risikokontrollen und der geltenden behördlichen Auflagen“, teilte der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mit. Der Betrieb war am Mittwoch komplett heruntergefahren worden, nachdem ein Arbeiter bei Wartungsarbeiten ums Leben gekommen war.In Chile dürfen Bergwerke nach einem tödlichen Unfall in der Regel erst dann den Betrieb wieder aufnehmen, wenn Inspektoren überprüft haben, dass die Bedingungen für eine Wiederaufnahme sicher genug sind. Die Escondida-Mine befindet sich in der chilenischen Atacama-Wüste. BHP betreibt die Anlage, während Rio Tinto einen Anteil von 30 Prozent hält. Weitere 12,5 Prozent gehören dem japanischen Unternehmen Jeco.
Open AI will wohl KI-Modell mit Schwerpunkt Cybersicherheit veröffentlichenDer US-Softwarekonzern Open AI will einem Medienbericht zufolge in den kommenden Tagen ein neues Modell für Künstliche Intelligenz (KI) mit dem Schwerpunkt Cybersicherheit vorstellen. Das Unternehmen plane zudem die Einführung eines neuen Produkts, das Kunden bei einer sicheren und automatisierten Anwendung helfen solle, berichtete das Magazin „Fortune“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mehrere Insider. Das Modell mit dem Namen „GPT-6 Cyber“ ist bereits das vierte seiner Art in diesem Jahr. Es könnte am kommenden Dienstag auf der Entwicklerkonferenz DevDay in San Francisco zusammen mit zwölf oder mehr weiteren Produkten präsentiert werden. Eine Stellungnahme von OpenAI lag der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht vor.
Anthropic plant vor Börsengang offenbar Stimmrechtsmehrheit für GründerDer KI-Entwickler Anthropic bittet seine Aktionäre einem Medienbericht zufolge um Zustimmung für eine neue Unternehmensstruktur, die den Gründern vor dem geplanten Börsengang die Kontrolle sichern soll. Firmenchef Dario Amodei und seine sechs Mitgründer sollen gemeinsam 50,1 Prozent der Stimmrechte erhalten, berichtete das Technologieportal „The Information“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Die neue Regelung sei einer Struktur bei der Softwarefirma Palantir nachempfunden. Die Gründer sollen dafür eine spezielle Aktiengattung bekommen, die ihnen bei den meisten Entscheidungen die Kontrolle sichert. Voraussetzung sei, dass mindestens drei der sieben Gründer eine Mindestanzahl an Anteilen halten. Die Wahl des Verwaltungsrats sei davon jedoch ausgenommen. Das Gremium verfüge über sieben Sitze, von denen derzeit einer unbesetzt sei. Zudem sei geplant, den Mitarbeitern eine besondere Aktiengattung zuzuteilen, die bei bestimmten Fragen als ausschlaggebende Stimme dienen solle. Anthropic reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.Das Unternehmen, das hinter dem Chatbot Claude steht und seit Monaten als führend bei KI-Anwendungen für Firmen gilt, bereitet sich auf einen der voraussichtlich größten Börsengänge der Geschichte vor. Dieser könnte auf die Zeit nach den US-Kongresswahlen im November verschoben werden. Es wird jedoch nicht erwartet, dass die Wahlen größere Auswirkungen auf die Aktienplatzierung haben. Im Mai hatte Anthropic bei einer Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar eingesammelt und wurde dabei mit 965 Milliarden Dollar bewertet.
Starbucks schließt 250 Filialen in NordamerikaStarbucks schließt im Zuge seines Sanierungskurses 250 unrentable Filialen in Nordamerika und schraubt seine Expansionsziele zurück. Die Maßnahme betrifft etwa ein Prozent der rund 18.000 Standorte in Nordamerika und soll größtenteils bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen sein, teilte der US-Kaffeekonzern am Donnerstag mit. Das Unternehmen erwartet dadurch Restrukturierungskosten von rund 300 Millionen Dollar. Zudem rechnet Starbucks im Geschäftsjahr 2026 weltweit mit rund 440 Neueröffnungen von eigenen und lizenzierten Filialen. Zuvor hatte das Ziel bei 600 bis 650 Eröffnungen gelegen.Konzernchef Brian Niccol treibt damit seine Pläne voran, den Absatz anzukurbeln. Der ehemalige Chef von Chipotle Mexican Grill vollendete im September zwei Jahre an der Spitze von Starbucks. Im Rahmen seines „Back to Starbucks“-Plans versucht er, Kunden mit kürzeren Wartezeiten und einfacheren Speisekarten in den USA zurückzugewinnen. Das Unternehmen investierte zudem in den Filial- und Küchenbetrieb und senkte die Kosten, indem es Stellen in der Verwaltung abbaute sowie einige Regionalbüros schloss.Bis Juli dieses Jahres steigerte Starbucks seinen Umsatz vier Quartale in Folge. Die Kundenfrequenz sei in allen Einkommensgruppen gestiegen, hatte Niccol im April erklärt. Neben einer Aktualisierung des Treueprogramms trugen neue Angebote wie Protein-Milchschaum zum Umsatz bei. Die Nachfrage nach den hochpreisigen Kaffeespezialitäten des Konzerns erwies sich trotz einer allgemeinen Konsumzurückhaltung als robust. Dies gilt insbesondere für US-Verbraucher mit geringerem Einkommen, die unter den hohen Kosten für Kraftstoffe und Lebensmittel leiden. Vor einem Jahr hatte Starbucks im Rahmen eines Umbaus mehrere unrentable Filialen in der Region geschlossen, darunter seine bekannte Rösterei in Seattle. Die Umstrukturierung schlug mit geschätzten Kosten von einer Milliarde Dollar zu Buche.
Kartellamt genehmigt alleiniges Eigentum an der „Zeit“Die Verleger Dieter von Holtzbrinck und Stefan von Holtzbrinck haben ihre Beteiligungen an führenden Medien neu geregelt. Dieter von Holtzbrincks Verlagsgruppe gibt ihre 50-Prozent-Beteiligung am Zeitverlag an Stefan von Holtzbrinck ab. Dessen Medienunternehmen Georg von Holtzbrinck wird dadurch zum Alleineigentümer der „Zeit“ und weiterer Magazine wie „Zeit Campus“, „Zeit Wissen“ und „Zeit Leo“.Das Bundeskartellamt hat laut einer Pressemitteilung vom Donnerstag keine Einwände gegen den Deal, da das Verlagshaus Georg von Holtzbrinck über keine weiteren Aktivitäten im Bereich der überregionalen Tages- oder Wochenzeitungen verfügt.Der Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG gehört seit 1996 zu Georg von Holtzbrinck. Im Jahr 2009 hatte Dieter von Holtzbrinck Medien 50 Prozent der Anteile übernommen, die nun zurückgegeben wurden. Dieter und sein Halbbruder Stefan von Holtzbrinck sind Söhne des Verlegers Georg von Holtzbrinck (1909 bis 1983). Zur Verlagsgruppe Dieter von Holtzbrinck gehören das „Handelsblatt“, die „Wirtschaftswoche“ und der „Tagesspiegel“.