FAZ 05.08.2026
07:31 Uhr

Bahnschranken defekt: Stadt Harburg nach Blitzeinschlag „zweigeteilt“


Ein Gewitter mit Folgen: Ein Blitzeinschlag in Harburg legt zwei Bahnübergänge lahm – und teilt die Kleinstadt in Schwaben in zwei Hälften.

Bahnschranken defekt: Stadt Harburg nach Blitzeinschlag „zweigeteilt“

Nach einem Gewitter in der vergangenen Nacht müssen sich die Menschen in der Kleinstadt Harburg im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben möglicherweise auf kilometerlange Umwege einstellen. Wegen eines Blitzeinschlags in eine Anlage der Deutschen Bahn funktionieren die Schranken an zwei Bahnübergängen in der Stadt nicht mehr. Der Ort sei faktisch zweigeteilt, hieß es von der örtlichen Polizei. Die beiden betroffenen Straßen seien die einzigen, die die Westhälfte des Ortes mit der Osthälfte verbinden und nun nicht mehr mit dem Auto zu passieren seien. Laut der Polizei war am Morgen die Straßenmeisterei im Einsatz, um eine Umleitung einzurichten. Bis wann der Schaden behoben sein wird, sei noch nicht absehbar, hieß es weiter. Es könne aber womöglich bis in den Morgen und den Berufsverkehr dauern. Ein Techniker der Deutschen Bahn sei informiert, werde wegen der großen Zahl an Störungen jedoch einige Zeit brauchen. Bis dahin blieben die Schranken für alle Verkehrsteilnehmer geschlossen. In einer Mitteilung wies die Polizei ebenfalls darauf hin, dass das Nutzen von Schleichwegen und das Umfahren von geschlossenen Bahnschranken verboten ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Diese könne mit hohen Geldbußen und einem Fahrverbot geahndet werden.