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30.07.2026
06:50 Uhr
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Der Internationale Währungsfonds erklärt Japans Deflationsphase für beendet und lobt die robuste Fiskalpolitik. Doch Auslandsgewinne stellen das Land vor neue Investitionsfragen.

Es kommt selten vor, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinen regelmäßigen Beurteilungen der Wirtschaft und Wirtschaftspolitik seiner Mitglieder einem Land uneingeschränktes Lob ausspricht. Und schon gar nicht ohne dem Risiko Gewicht einzuräumen, dass unvorhergesehene Schocks das Bild ändern könnten.
China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.
Zukunftstechnologien erfordern immer mehr kritische Rohstoffe. Die aber liegen in den Händen weniger Länder. In Zeiten der geoökonomischen Machtpolitik achten diese mehr und mehr darauf, ihre Vorkommen für sich selber zu nutzen und als Druckmittel einzusetzen.
Deutschland ist mit seiner Bewerbung für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Es hätte gute Argumente dafür gegeben. Doch der Völkerbund steckt in einer tiefen Krise und braucht eine grundlegende Reform.
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