FAZ 22.09.2026
07:55 Uhr

(+) Umgang mit der Afd: Wir brauchen eine intelligente Brandmauer


Die Brandmauer zur AfD soll politische Zusammenarbeit verhindern. Doch wer jedes Gespräch und jede Frage zum Tabu erklärt, verwechselt Abgrenzung mit Denkverweigerung. Gegen die AfD braucht es Grenzen und Mut zum Streit.

(+) Umgang mit der Afd: Wir brauchen eine intelligente Brandmauer

Als vor einiger Zeit unser zweiter Sohn in die Kita kam, wurden wir im Vorgespräch darüber unterrichtet, wie wichtig es sei, dass er früh lerne, Grenzen zu ziehen. „Kann er schon ‚stopp‘ sagen?“, fragte die Erzieherin. In unserer Gesellschaft gilt wohl die Grenzziehung als wichtige Grundkompetenz. Gegenwärtig zeigt sich das in der Diskussion, wo die Grenze im Umgang mit AfD-Vertretern und Menschen aus ihrem Umfeld verläuft. Nicht dass die Frage an sich keine Berechtigung hätte. Doch wieso investieren wir eigentlich so viel Energie in Überlegungen, mit wem wir nicht reden sollen – und weniger darüber, mit wem wir reden können?

Er ist einer der großen deutschsprachigen Erzähler, und doch widerstrebt es uns, ihn so zu bezeichnen. Seine kleine Literatur hat Epoche gemacht: Heute vor zweihundert Jahren ist der Schriftsteller Johann Peter Hebel gestorben.

Nicht nur zu dritt in die Toskana, sondern mit der Familie des Bruders und den Eltern, das klingt wunderbar. Die gemeinsame Woche zeigt: Erholsam ist es nicht – und die Glücksmomente sehen anders aus als gedacht.

Dass ihn Friedrich der Große nicht mochte, war sein Glück: Vor dreihundert Jahren wurde der Kupferstecher, Maler und Zeichner Daniel Chodowiecki geboren. Zwei Ausstellungen zeigen sein Werk.

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